Initiative geht beim „Herbst“ an den Start

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Anke Winterhagen und Reinhard Sölle zeigen die Aufgaben, welche die Initiative „Hilfen für Alt und Jung“ angehen und umsetzen will.

HALVER ▪ Die Arbeiten zur Umwandlung der „antiquierten“ Altentagesstätte in ein Bürgerzentrum, das weit mehr als eine Begegnungsstätte sein wird, nehmen immer konkretere Formen an. So ist aus dem Workshop „Zuhause älter werden“ mittlerweile eine Initiative „Hilfen für Alt und Jung“ geworden – und die wird beim Halveraner Herbst in diesem Jahr an den Start gehen, wie Anke Winterhagen, Leiterin des Bürgerzentrums, und Reinhard Sölle vom Demenz-Kompetenzzentrum gestern berichteten.

„Wir werden auf dem Herbst mit einem Stand vertreten sein, an dem wir über unsere Angebote und Möglichkeiten informieren.“ Außerdem will man mit Hilfe eines Alterssimulator-Anzugs zeigen, wie die Probleme für ältere Menschen aussehen können. Informationen über die Initiative „Hilfe für Alt und Jung“ soll es aber auch durch einen Flyer geben, der nicht nur an verschiedenen Stellen ausliegt, sondern per Postwurfsendung in Halver verteilt wird. Auf der Internetseite der Stadt http://www.halver.de wird ebenfalls über die Einrichtung berichtet.

Da die Initiative – mittlerweile sind es Vertreter von 15 Gruppen, die an den Workshop-Treffen teilnehmen – natürlich noch offen für alle Initiativen und Vereine ist, die Dienste oder Angebote aus den Problembereichen „Technik“, „Versorgung“, „Pflege“ und „Hausnotrufsystem“ anbieten können, wird der Prospekt erst im Laufe der nächsten Monate erstellt. Im übrigen steht das nächste Workshop-Treffen am 16. Juni auf dem Programm und beginnt um 18 Uhr im Bürgerzentrum.

Nach dem derzeitigen Stand wird nicht nur Anke Winterhagen als Ansprechpartnerin der Initiative für Alt und Jung bereitstehen, sondern auch Apotheker Siegbert Schomann. Bei beiden erhalten alle Interessierten die Ansprechpartner und Telefonnummern genannt, bei denen sie die gewünschte Hilfe erhalten können. Das Spektrum reicht dabei vom kostenlosen Service bis hin zu Diensten wie Pflege, die bezahlt werden muss.

Da sich die Mitglieder der Initiative auch in Zukunft weiter treffen werden, um über die Arbeit zu sprechen, sind Erweiterungen ebenso möglich wie Änderungen. Und darüber wird man die Öffentlichkeit informieren und die Werbetrommel rühren.

Im übrigen zeichnet sich für das Bürgerzentrum der Name „Mosaik“ ab: Auf der Internetseite des AA stimmten 76,7 Prozent dafür, auf der Homepage der Stadt sind es ebenfalls rund 75 Prozent. Während Bürgerzentrum „Neue Mitte“ bislang keiner von den „come-on-Surfern“ mag, klickten immerhin 23,3 Prozent auf den Vorschlag „am Park“. Natürlich können sich alle Halverinnen und Halveraner noch an der Abstimmung über den Namen für das soziale Bürgerzentrum beteiligen. Das ist nicht nur im Internet auf den Seiten des Allgemeinen Anzeigers und der Stadt Halver, sondern auch bei Anke Winterhagen möglich – und heute Vormittag außerdem auch an einem Stand auf dem Wochenmarkt auf der Frankfurter Straße. ▪ Det Ruthmann

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