Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor

Weiterhin Sorge um Jobs bei Turck

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Halver - Belegschaft, Betriebsrat und Industriegewerkschaft Metall sehen unverändert 350 Arbeitsplätze insbesondere im Niedriglohnsektor bei der Halveraner Firma Turck bedroht.

Wie die Lage bei Halvers größtem Arbeitgeber mit rund 800 Beschäftigten ist und sich entwickelt, ist am Mittwoch, 30. Oktober, ab 19 Uhr Thema im Restaurant Martas am Berliner Platz.

Auf Einladung des SPD-Ortsvereins Halver wollen Torsten Kasubke, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall im Märkischen Kreis, und Betriebsratsvorsitzender Uwe Dörder über die Situation informieren. Die Veranstaltung ist öffentlich. 

Widersprüchliche Aussagen

Es gebe teilweise widersprüchliche Mitteilungen und Berichte über einen massiven Stellenabbau bei der Firma Turck in Halver und Nachfragen an Ratsmitglieder und Parteimitglieder aus der Bürgerschaft, heißt es in der Einladung. Nach dem Vortrag sollen Nachfragen an die Gewerkschaftsverantwortlichen und den Betriebsrat möglich sein. 

Zum Hintergrund: Mitte August hatte die Geschäftsleitung gegenüber des Allgemeinen Anzeigers einen Umbau innerhalb der Turck-Gruppe mit weltweit etwa 4800 Mitarbeitern angekündigt. Zuständig bleibe das Werk in Halver für die Fertigung anspruchsvoller Komponenten, die in geringeren Stückzahlen und speziell auf Kundenwünsche zugeschnitten seien. 

Der Standort sei innerhalb der Gruppe gesetzt und werde darin insbesondere für die Entwicklung verantwortlich sein, hatte Interims-Geschäftsführer Joachim Göddertz angekündigt. Zu Auswirkungen auf die Zahl der Arbeitsplätze hatte er zum damaligen Zeitpunkt keine Aussagen getroffen.

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