AFG erwartet morgen 50 bis 60 Zehntklässler

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Schulleiter Paul Meurer (rechts) freut sich, dass Walter Hartel (2. von links) den „Laden bestellt hat“. Stephan Draheim (links) und Klaus-Peter Viebahn übernehmen künftig die Durchführung des Informationsforums „Einführung in die gymnasiale Oberstufe“.

HALVER - Es ist - zumindest offiziell - das letzte Mal, dass Walter Hartel das Informationsforum „Einführung in die gymnasiale Oberstufe“ durchführt. Allerdings hat der AFG-Lehrer „den Laden bestellt“, wie es Paul Meurer, Leiter des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG), ausdrückt. Gleichwohl dankt er Hartel, der fast 13 Jahre die Foren durchführte, in besonderem Maße.

Denn Walter Hartel geht zum Halbjahreswechsel in den Ruhestand. Für ihn werden dann in den kommenden Jahren Klaus-Peter Viebahn und Stephan Draheim - die ihm schon jetzt zur Seite standen - die Aufgabe übernehmen. Am morgigen Mittwoch werden die drei um 9 Uhr noch einmal gemeinsam Zehntklässler aus Halver, Schalksmühle sowie Breckerfeld und vereinzelt auch aus Lüdenscheid, Kierspe, Radevormwald oder anderen Nachbarstädten begrüßen und sie über die Oberstufe des Anne-Frank-Gymnasiums informieren.

Denn Realschüler würden zumeist über keinerlei Vorwissen verfügen, erklärt Hartel, und benötigten daher Unterstützung, wie beispielsweise die Zusatzstunden in den Grundfächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Dabei helfen natürlich, so der AFG-Lehrer weiter, die Erfahrungen, die man im AFG über viele Jahre als Aufbaugymnasium - Integrationen von Schülern, die nach dem sechsten Jahrgang ihre Real-, Haupt- oder andere Schule verlassen haben - gesammelt habe.

Daher wissen die Lehrer, die morgen am Informationsforum teilnehmen, dass sie sich nicht nur den Fragen der möglichen zukünftigen Schülern stellen werden. Sie bringen natürlich auch Material mit, um es den Jugendlichen zu zeigen, zum Beispiel über Fächer wie Philosophie oder Pädagogik, welche Haupt- und Realschüler nicht kennen würden.

Anschließend werden AFG-Schüler, die im vergangenen Jahr in die Oberstufe gekommen waren, über ihre Erfahrungen berichten und erzählen, was ihnen im AFG gefällt und was nicht. Danach geht es noch einmal ins Plenum, um weitere Fragen zu beantworten. „Meist sehen wir die Besucher des Forums auch bei der Anmeldung“, verdeutlichen Meurer und Hartel, dass sie auch für das Schuljahr 2014/15 mit 50 bis 60 Quereinsteigern rechnen.

„Wir versuchen stets, niemanden abzulehnen“, erklärt der AFG-Schulleiter weiter, dass man auch noch in den nächsten Jahren mit einem elften Jahrgang mit 120 bis 130 Schülern rechnet. Voraussetzung für eine Aufnahme im AFG ist natürlich die notwendige Qualifikation. Sollte es diesbezüglich bei einem Schüler einmal „eng“ werden, raten Hartel und seine Kollegen, sich auch für ein zweites Standbein zu entscheiden.

Im Übrigen haben die Schulen in den Nachbarkommunen und damit ihre Schüler Einladungen und Material zu dem Informationsforum erhalten. Die Jugendlichen bekommen für den Besuch des AFG morgen natürlich auch schulfrei. - Det Ruthmann

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