Informations-Offensive für die Sekundarschule

Auch die Unterrichtsstruktur der Sekundarschule soll in dem Flyer dargestellt werden.

HALVER - Die bevorstehende Elternbefragung zur Sekundarschule gilt als wegweisend: Werden genügend Eltern diese neue Schulform als mögliches Ziel für ihre Kinder nennen? Mindestens 75 Schüler müssen es für den fünften Jahrgang, der im kommenden Jahr starten soll, sein. Um diese Zahl zu erreichen, startet die Stadt nun eine weitere Informations-Offensive.

Am kommenden Montag, 30. September, werden die Eltern der Dritt- und Viertklässler der Grundschule „Auf dem Dorfe“ über die Möglichkeiten und Chancen der Sekundarschule informiert. Am darauf folgenden Montag, 7. Oktober, ist die Lindenhofschule an der Reihe und am Dienstag, 8. Oktober, die Grundschule Oberbrügge. Beginn der Informationsveranstaltungen ist jeweils um 20 Uhr.

Die Abende sollen dazu dienen, die „formelle Befragung“ der Eltern, die vor den Herbstferien stattfinden soll, vorzubereiten. Neben dem bereits veröffentlichten pädagogischen Konzept sollen auch Beispiele bereits existierender Sekundarschulen genannt werden. Dazu konnte Reinhard Neuhaus vom Fachbereich „Bürgerdienste“ zwei Schulleiterinnen gewinnen: In der Grundschule „Auf dem Dorfe“ sowie in der Lindenhofschule wird Anne Rohde über das erste Jahr der Sekundarschule Altena/Nachrodt-Wiblingwerde berichten. Die dortige kooperative Schule – die Klassen 5 und 6 werden in Nachrodt-Wiblingwerde, die Klassen 7 bis 10 in Altena unterrichtet – ging im August 2012 mit drei fünften Klassen an den Start. In der Grundschule Oberbrügge wird hingegen Barbara Schön zu Gast sein. Auch sie kann auf ein Jahr ihrer Bildungseinrichtung in Overath zurückblicken und erzählen, wie das Sekundarschulkonzept in der Praxis gelebt und umgesetzt wird. Zu den Veranstaltungen sind übrigens nicht nur Eltern der jeweiligen Grundschüler eingeladen, sondern alle Halveraner, die sich über die Sekundarschule informieren wollen.

Schriftliche Infos über die Sekundarschule erhalten die Eltern in den kommenden Tagen in Form eines Flyers: In der achtseitigen Broschüre werden unter anderem häufig gestellte Fragen beantwortet, wie etwa nach der Förderung und Forderung der Schüler, nach dem Ganztagsunterricht und nach dem Übergang in die gymnasiale Oberstufe. Außerdem werden zehn Gründe für die Sekundarschule genannt sowie die Struktur des Unterrichts, die anhand eines Schemas dargestellt wird. Meinungen zu der geplanten Schule von aktuellen Schulleitern und der Schulpflegschaftsvorsitzenden Britta Ober runden die Broschüre ab. Tenor des Ganzen: Alle Schüler sollen durch den gemeinsamen Unterricht mit Grund- und Erweiterungskursen besser gefördert werden. Wie das gelingen kann, soll ebenfalls Bestandteil der Elternabende der kommenden Wochen sein.

Von Frank Zacharias

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