Öffnungszeiten beschäftigen Standbetreiber

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Reinhard Neuhaus (l.) und Wilhelm Helbert begrüßten im Kulturbahnhof 14 der 20 bislang angemeldeten Standbetreiber des Weihnachtsmarktes. ▪

HALVER ▪ Das Vorziehen der Anfangszeiten von 14 Uhr auf 13 Uhr im vergangenen Jahr sorgte auch auf der Informationsveranstaltung zum diesjährigen Weihnachtsmarkt für Gesprächsstoff.

Die 14 erschienenen Standbetreiber diskutierten am Dienstag gemeinsam mit Reinhard Neuhaus (Geschäftsführer des Heimatvereins) und Wilhelm Helbert (Vorsitzender) über die Notwendigkeit der zeitlichen Veränderung. Während das Gros der Betreiber die vorgezogene Stunde als „tote Zeit“ bezeichnete, hielt Neuhaus an der Neuerung fest: „Vor allem die Essensstände können von der zusätzlichen Stunde am Samstag und Sonntag profitieren.“ Allerdings räumte er einen Mangel an Atmosphäre ein und beschloss, Frequenzbringer wie den Kinderchor auf 14 Uhr zu legen.

Für die musikalische Eröffnung setzt Neuhaus auch in diesem Jahr wieder auf die „Albert Singers“. In guter Erinnerung aus dem vergangenen Jahr blieb zudem die Wahl des am schönsten geschmückten Standes. Diesen motivierenden Wettstreit wolle man auch in diesem Jahr fortführen, so Neuhaus.

Um den Weihnachtsmarkt und die Innenstadt festlicher zu gestalten, will der Heimatverein zudem in neue Leuchtmittel investieren. Außerdem wolle man den Rahmen noch frischer gestalten. Um kreative Ideen bat der Geschäftsführer vor allem die Standbetreiber, denen bei einer etwaigen Mitgestaltung 30 Prozent der Standgebühr erlassen werden. Darüber hinaus plant der Heimatverein zugunsten der Sanierung des Halveraner Aussichtsturms in diesem Jahr eine besondere Fotoaktion: Besucher können sich mit dem Nikolaus oder Christkind fotografieren lassen und das ausgedruckte Bild sofort mitnehmen.

Am Dienstag keimte zudem die Frage nach einer Standortverlegung zum Alten Markt wieder auf. Neuhaus verwies jedoch auf die mehrheitliche Abstimmung gegen einen Umzug in diesem Jahr und verwies gleichzeitig auf eine Wiederaufnahme der Diskussion im kommenden Frühjahr. „Natürlich lehnen wir einen Umzug nicht kategorisch ab“, so Neuhaus.

Rund 20 Standbetreiber haben ihr Kommen in diesem Jahr bereits zugesagt, das heißt, es gibt noch freie Kapazitäten. Bis zum 18. Oktober können sich Interessenten bei Reinhard Neuhaus unter der Telefonnummer 0 23 53 /7 31 40 anmelden. Die finale Vorbesprechung findet am 20. November um 19 Uhr im Kulturbahnhof statt. ▪ fsd

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