Antrag von CDU und FDP

Attraktivität des Rathausumfelds: Sanierung des alten Gerätehauses

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Halver - Die Kommunalpolitik nimmt das alte Feuerwehrgerätehaus an der Thomasstraße in den Blick, das dem DRK als Vereinsheim dient. 

Die Attraktivität des Rathausumfeldes vervollständigen und ein weiteres Zeichen für den „behutsamen Umgang“ mit dem baulichen Erbe der Stadt Halver zur Steigerung der örtlichen Identität setzen – das ist das Ziel von CDU und FDP in einem gemeinsamen Antrag für die Ratssitzung am Montag, 2. Dezember. 

Darin geht es um die Sanierung des alten Feuerwehrgerätehauses an der Thomasstraße 20. Seit der Regionale 2013 sei es zu einer „deutlichen Attraktivitätssteigerung des Rathausumfeldes“ gekommen. Der Bereich zwischen den Schieferhäusern und dem Rathaus sei laut CDU und FDP zu einem multifunktionalen Raum entwickelt worden, „der von der Halveraner Bevölkerung rege angenommen wird“.

Mehr als 100 Jahre alt

Das alte Feuerwehrgerätehaus, das dort seit mehr als 100 Jahren steht, gehört zu diesem Bereich und wird vom Deutschen Roten Kreuz als Domizil genutzt. „Dieses Gebäude ist aufgrund seiner Lage und auch seiner Größe durchaus als stadt- und ortsbildprägend zu bezeichnen“, sind sich die beiden Parteien einig. „Das Erscheinungsbild dieses Gebäudes ist allerdings für uns mehr als unbefriedigend“, heißt es in dem Antrag. 

Die später hinzugefügten Anbauten am ehemaligen Feuerwehrgerätehaus seien ohne Rücksicht auf das architektonische Erscheinungsbild des ursprünglichen Gebäudes errichtet worden und „üben mittlerweile eine erheblich bedrängende und negative Wirkung auf die Villa Wippermann aus“, heißt es weiter. „Auch hier sehen wir daher einen Handlungsbedarf“, sind sich CDU und FDP einig. 

Daher fordern CDU und FDP die Stadtverwaltung auf, zu überprüfen, ob das Gerätehaus durch ein Förderprogramm des Landes NRW förderfähig wäre. Je nach Möglichkeit soll ein Konzept zur Sanierung erstellt.

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