IC Intracom in Halver manövriert sich durch die Krise / Voller Bonus / Azubis übernommen

Erfolgreich der Pandemie getrotzt

Chef und Azubis bei IC Intracom: Sebastian Volkenborn, Julia Wilms, Angelika Altergott, Tom Kiesewetter und Yannic Zanke (von links).
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Chef und Azubis bei IC Intracom: Sebastian Volkenborn, Julia Wilms, Angelika Altergott, Tom Kiesewetter und Yannic Zanke (von links).

„Von Halver aus in die ganze Welt“, sagt Sebastian Volkenborn, 34 Jahre alt und Prokurist der IC Intracom Vertriebs GmbH an der Löhbacher Straße, über das Geschäftsmodell der Firma.

Halver - Und er schränkt dann doch ein wenig ein: Auf dem US-Markt und in Europa in Italien sei die IC Intracom nicht unterwegs. Diese Gebiete wie auch Mexiko, China und Taiwan werden durch eigene Niederlassungen bedient. Doch ansonsten operiert das Handelsunternehmen in Sachen Netzwerk und Peripherie weltweit.

Anlass des Firmenbesuchs ist für den Allgemeinen Anzeiger die Frage, wie ein mittelständisches und ortsansässiges Unternehmen durch die Corona-Krise gekommen ist, die sich gerade merklich entschärft, wie es Volkenborn empfindet.

Seine Nachricht ist durchaus erfreulich: „Wir können allen Kolleginnen und Kollegen den vollen Corona-Bonus auszahlen, den der Gesetzgeber zulässt.“ Das sind 1500 Euro pro Mitarbeiter, die es für den Corona-Stress zusätzlich steuerfrei geben darf.

Keine Kurzarbeit

Und den Stress hatten sie. Ein Handelsunternehmen wie IC Intracom bediene als Kerngeschäft die Distributionen, die sich mit Beginn der Krise völlig neu aufstellen mussten. Für 35 Beschäftigte in Büro und am Lager am Standort Halver bedeutete das in der Regel Mehrarbeit. Kurzarbeit habe man nicht gefahren, sagt Volkenborn beim Blick in den Rückspiegel.

Homeoffice hilft

Was dem 1987 ursprünglich an der Karlshöhe gegründeten Unternehmen in der Krise in die Karten spielte, war der Trend zum Homeoffice. Was benötigt wurde, die eigenen vier Wände zum funktionierenden Büro hochzurüsten, hatte man an der Löhbacher Straße am Lager oder kannte die Quellen – wenn die Lieferung nicht gerade vor dem Suez-Kanal im Container festgesteckt habe, relativiert Volkenborn die absolute Liefertreue, die er trotz der Havarie gerne gewährleistet hätte.

Hohe Ausbildungsquote

Der Blick in die Zukunft jedenfalls ist zuversichtlich. Drei von vier Auszubildenden hat IC Intracom direkt übernommen, jedes Jahr kommen in der Regel zwei hinzu. Die Groß- und Außenhandelskaufleute und die Lagerlogistiker, die die Firma braucht, bildet sie traditionell fast durchweg selbst aus.

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