Hundrettung auf B229 teuer bezahlt

HALVER ▪ Eine 21-jährige Halveranerin wollte einen Hund von der Fahrbahn retten – und verursachte damit einen Verkehrsunfall, bei dem sie sich leicht verletzte.

Sie fuhr am Samstag gegen 22.30 Uhr aus Richtung Lüdenscheid nach Halver, als sie auf der B 229 kurz hinter der Ortsgrenze das Tier bemerkte. Die Frau hielt in Heesfeld am rechten Fahrbahnrand an und öffnete die Fahrertür, um auszusteigen. Ein 18-jähriger Halveraner hinter ihr prallte mit seinem Auto gegen die Tür. Die wurde so heftig getroffen, dass Teile auf das Auto einer 59-jährigen Solingerin prallten, die auf der Gegenfahrbahn unterwegs war. Die 21-Jährige klagte danach über Übelkeit und Kopfschmerzen. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 7000 Euro. Vom Hund fehlt jede Spur. ▪ Bettina Görlitzer

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