Humboldtschule: Spezialkran rückt an - Vorbereitung für den Aufzugbau

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Übers Dach gelangte der große Bagger ins Atrium der Humboldtschule. Dort begann die Firma Dohrmann bereits gestern Nachmittag mit dem Erdhaushub für den geplanten Aufzug. Am Montag wird ein Statiker die Lage vor Ort prüfen.

Halver - Ein „fliegender“ Bagger über Halver – dieses Bild bot sich am Freitag tatsächlich. Denn nur so konnte das fünf Tonnen schwere Gefährt ins Atrium der Humboldtschule gelangen. Ein 90-Tonnen-Kran hievte es von der Vorderseite aus übers Dach.

Ein schwebender Bagger: Ein 90-Tonnen-Kran hievte das fünf Tonnen schwere Gefährt gestern ins Atrium.

Damit fiel der Startschuss für die geplante Barrierefreiheit der Schule. Wenn alles nach Plan läuft, sollen bereits ab August Schüler per Aufzug alle Etagen erreichen können. Die Ausschreibung für dessen Bau durch das Architekturbüro Eicker laufe bereits. Doch vor Beginn der Bauphase muss zunächst das Fundament freigelegt werden. Es gebe zwar alte Zeichnungen, doch man müsse schauen, wie es aktuell unter der Erde aussieht, erklärte Michael Luedtke vom Fachbereich „Bauen und Wohnen“.

„Wir werden mit dem Bagger heute und Montag ein knapp drei Meter tiefes und drei Meter breites Loch schaufeln“, sagte gestern Marcel Pohl, Geschäftsführer der Firma Dohrmann. Mit einem Mini-Bagger wäre das nicht zu leisten gewesen. Also mussten sich die Verantwortlichen für die ungewöhnliche Variante „Luftweg“ entscheiden. Das verlief jedoch durch den Einsatz des angeforderten Spezialkrans problemlos.

An der Aushubstelle soll später auch der Aufzug entstehen. Um die Massen an Erde möglichst einfach abzutransportieren, wurden vorab einige Glasbausteine am Sockel des Atriums entfernt. Dank der Hanglage der Schule ist es möglich, den Erdaushub vom Schulhof aus abzutransportieren. Michael Luedtke wird dann am Montag die Baustelle mit einem Statiker besuchen, der sich dank der Freilegung ein Bild der aktuellen Lage machen kann.

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