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Die ersten Humboldtschüler feiern Abschied

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Von: Svenja Meyrich

Die Klasse 10a der Humboldtschule verabschiedete sich im Rahmen einer Feier am Samstagmittag.
Die Klasse 10a der Humboldtschule verabschiedete sich im Rahmen einer Feier am Samstagmittag. © Svenja Meyrich

Es sollte ein rauschendes Fest mit allen 115 Abschluss-Schülern werden – den ersten der Humboldtschule. Stattdessen gab es Corona-bedingt am Wochenende fünf Feiern – für jede der zehnten Klassen eine. Am Samstagmittag war die Klasse 10a an der Reihe.

Halver – Reiner Klausing, der gemeinsam mit Christina Meemann und Angelika Vos das Schulleitungsteam bildet, erinnerte gleich zu Beginn an die Anfänge der Humboldtschule – die auch die Anfänge der Abschlussklasse waren. „Ihr seid für immer Humboldtschüler der ersten Generation.“ Klausing erinnerte mit Fotos und Geschichten an gemeinsame Klassenfahrten, Schlittschuhlaufen, Ausflüge, Projektwochen und die ein oder andere Premiere: „Mit euch habe ich mein allererstes Selfie gemacht.“

Auf inneren Kompass achten

Mit einer kleinen Geschichte rieten Meemann und Klausing den Schülern, dass es zwar wichtig ist, Weg und Ziel im Leben zu kennen, „doch wir hoffen, dass ihr von Zeit zu Zeit stehen bleibt und auf euren inneren Kompass achtet.“

Viel Dank gab es am Samstag nicht nur für die Schüler und ihr Engagement über die Jahre, sondern von allen Seiten auch für den Hausmeister, das Sekretariat, das Lehrerkollegium, die Schulleitung, die Eltern und die Stadt.

Gratulation im Namen der Stadt

Die war am Samstag durch die stellvertretende Bürgermeisterin Monika Ebbinghaus vertreten, die den Schülern auch im Namen der Stadt gratulierte und mit Blick auf die Corona-Situation sagte: „Im Leben läuft es nicht immer nach Plan, das musstet ihr in jungen Jahren erfahren. Doch das ist eine gute Vorbereitung für das Leben.“ Sie wünschte den Schülern für ihre Zukunft Hoffnung und Zuversicht sowie ein kleines Quäntchen Glück.

Kurz und knackig kam die Rede von Schüler Connor Salomon daher: „Ich hätte nie gedacht, dass ich die Schule mal vermissen würde. Aber spätestens im Arbeitsalltag werden wir wissen, wie gut wir es hier gehabt haben.“ Ein Geschenk an Klassenlehrer Christian Croonen hatte Connor Salomon ebenfalls im Gepäck, die Schüler übergaben es gemeinsam.

Großer Zusammenhalt

Christian Croonen warf einen Blick zurück auf die gemeinsamen Jahre mit der 10a: „Ihr habt die Humboldtschule mitgeprägt. Wir sind zusammen groß geworden: ich als junger Lehrer, ihr als kleine ‘Dötzchen’“. Passend zum Anlass trug Croonen dasselbe Jackett, in dem er damals die Humboldtschüler an ihrem ersten Tag begrüßt hatte. Es sei zwar nicht immer alles „Friede, Freude, Eierkuchen“ gewesen, doch die Schüler hätten letztlich stets zusammen gehalten. „Ich werde euch vermissen. Zwar war es mein Job, euch etwas beizubringen, aber ich habe auch ganz viel von euch gelernt.“

Präsent für bestes Zeugnis

Croonen übergab den jungen Frauen und Männern nicht nur ihre Zeugnisse, sondern hatte auch für alle noch eine rote Rose besorgt. Insgesamt war es in diesem Jahrgang 53 Mal die Fachoberschulreifen mit Qualifikation, 24 Mal die Fachoberschulreife und viele Hauptschulabschlüsse, die die Jugendlichen erreichten, berichtete Klausing. „Darauf könnt ihr stolz sein.“ Das beste Abschluss-Zeugnis der 10a hat Luca Ullmann erreicht, der dafür ein kleines Präsent entgegennehmen durfte.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der schuleigenen Lehrerband und einem Gesangsbeitrag von Schülersprecherin Georgia Tsompani. Mit einem Sektempfang ließen die nunmehr ehemaligen Humboldtschüler die Entlassfeier ausklingen.

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