Humboldtschule: Aufklärung weiter notwendig

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Susanne Blasberg-Bense beantwortete am Donnerstag Fragen, die eigentlich schon längst geklärt schienen.

Halver - Es sollte vorrangig ein Abend für die Vertreter der heimischen Wirtschaft, die sich über die neue Humboldtschule informieren wollten, werden. Doch die Informationsveranstaltung am Donnerstagabend im Kulturbahnhof weckte auch das Interesse einer Reihe Halveraner Eltern und zeigte einmal mehr, dass es durchaus noch einer Menge Aufklärungsarbeit bedarf

Denn nachdem Hartmut Wächter als einer der Fachleute für die angedachte Sekundarschule noch einmal kurz das gesamte Modell der Humboldtschule und den geplanten Übergang sowie die Einrichtung vorstellte, kamen zum Teil überraschende Fragen auf. So ging es zum Beispiel darum, ob die jetzigen Realschüler ihren Abschluss an der Realschule noch problemlos machen könnten oder ab das Angebot mit Beginn der Sekundarschule immer weniger und schlechter wird. Zwar wurden diese Befürchtungen und Zweifel schon mehrmals ausgeräumt. Am Donnerstag nahm aber auch Susanne Blasberg-Bense, Leiterin der Schulabteilung der Bezirksregierung Arnsberg, noch einmal Stellung. „Diese Gefahr besteht zu keinem Zeitpunkt. Im Gegenteil ist dieser frühe Übergang zur Sekundarschule für die jetzige Haupt- und Realschule sogar von Vorteil. Durch die ortsnahe neue Schule ist eine sehr gute Lehrerversorgung bis zum Schluss sicher“, so Blasberg-Bense. Auch die Frage nach der Möglichkeit der Abschlüsse und der Durchlässigkeit wurde einmal mehr beantwortet. „Die Möglichkeit der verschiedenen Abschlüsse ist für die Schüler bis zum Ende völlig offen“, erklärte die Vertreterin der Bezirksregierung. Der Zeitpunkt der Einführung sei dabei für Halver aktuell genau richtig, betonte Blasberg-Bense. „Andere Kommunen warten noch und bekommen schon jetzt die Folge davon zur Spüren.“ Einig waren sich Vertreter der Bezirksregierung, der Stadt und der Wirtschaft, dass mit der Einführung der Humboldtschule die Schüler auf lange Sicht in Halver gehalten werden. „Wenn wie einmal abgewandert sind, ist es extrem schwer sie zurückzuholen“, so die einhellige Meinung.

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