Humboldtschule feiert Abschluss nach Komplettsanierung

Schule im MK ist nicht mehr wiederzuerkennen

Humboldtschule, Sekundarschaule, Halver
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Die Humboldtschule ist keine Baustelle mehr

„Das Gebäude früher ist nicht mehr das, was wir heute sehen“, sagt Bürgermeister Michael Brosch zum Abschluss des Umbaus, der Erweiterung und Sanierung der Humboldtschule. Er und Schulleiter Reiner Klausing luden am Mittwoch alle am Bauprojekt Beteiligten zu einer Dankesfeier ein.

Seit 2014 sei die Schule auf links gedreht worden, erklärte Michael Brosch in der Schulaula bei der Begrüßung von Vertretern aus Reihen der Politik, der Lehrer- und Elternschaft sowie der beteiligten Firmen. Auch Schüler nahmen an der Feierstunde teil.

Die Firmen hätten in den vergangenen Jahren vor Ort ganze Arbeit geleistet. Sowohl auf die anfänglichen politischen Diskussionen, Entscheidungen und Standortüberlegungen zur Gründung einer Sekundarschule in Halver als auch die einzelnen Schritte der Umgestaltung ging er in seiner Rede ein. Namentlich hob er Michael Luedtke vom Bauamt sowie Achim Magenheimer als Vorsitzenden im Ausschuss für Bildung und Jugend hervor.

Start der Arbeiten 2014

Begonnen habe die Umgestaltung 2014 mit der Herstellung eines Showrooms zur Veranschaulichung der künftigen Räume und der Möglichkeiten modernen Unterrichts. Anschließend sei die Erweiterung des Innenausbaus in drei Jahren Schritt für Schritt vor sich gegangen – je nach Freiwerden der ehemaligen Realschulklassen. Unter anderem auf den Einbau der neuen Schulküche (2016 bis 2017), die Sanierung der Westfassade und des Sporthallentrakts mit Fiberglas-Lichtelementen und die Sanierung der Ostfassade bzw. des Aulatrakts mit Glasfassade (2017 bis 2018) ging der Bürgermeister ein. Hinzu seien brandschutztechnische Maßnahmen, eine Parkettsanierung der Aula, die Neugestaltung des Lehrerzimmerbereichs und des Eingangsbereichs, das Fassadenlogo und eine komplette Neugestaltung der Umlagen gekommen.

Aufträge meist lokal vergeben

Für die nächsten Jahre habe Halver ein wunderschönes, energetisch saniertes Gebäude. Darüber hinaus sei ein Anbau auf einer Grundfläche von 120 Quadratmetern und drei Geschossen entstanden, den federführend das Architekturbüro Eicker aus Halver betreut habe. Es sei ein Millionenprojekt umgesetzt worden, das die Zukunftsfähigkeit der Schule sichere. Überwiegend sei es gelungen, die Aufträge für die Ausführung der Arbeiten an heimische Firmen zu vergeben. Er sei immer froh, wenn die Aufträge am Ort bleiben. „Weil die Menschen sich kennen und wissen, dass sie für die Kinder etwas Gutes tun“, sei dadurch vieles leichter. Die öffentliche Hand habe bei dem Gebäude ein gutes Ergebnis erzielt.

Dem Lob des Bürgermeisters für alle Beteiligten ließ Reiner Klausing Bilder aus den zurückliegenden Jahren folgen. Es gebe keine Ecke in der Schule, die nicht in den vergangenen Jahren verändert worden sei. Als „außerordentliche, riesengroße Leistung“ bezeichnete er die Tatsache, dass die Arbeiten – vielfach nur in den Schulferien möglich – stets termingerecht fertig geworden sein. Es sei ein Erlebnis gewesen, wie die Gewerke zusammengearbeitet hätten.

Die Beteiligten

An der Umgestaltung der Humboldtschule beteiligt waren die Firma Heinrich Bock aus Lüdenscheid (Rohbau) sowie die Halveraner Unternehmen Michael Kolb (Elektroarbeiten), Rademacher (Heizung/Lüftung/Sanitär), Wegner (Dachdecker-, Klempnerarbeiten), Behnke-Schoos (Abbruch- und Maurerarbeiten), Haake und Rust – beide für Maler-, Bodenbelags- und Trockenbauarbeiten zuständig – und Hamel (Fliesenarbeiten). Als Fachingenieure waren Neumann, Krex und Partner aus Meschede (Brandschutz) und das Ingenieurbüro IBK (Statik) aus Halver in die Arbeiten eingebunden. Nicht zu vergessen der Märkische Kreis.

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