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Entscheidende Phase für Leader-Kleinprojekte beginnt 

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Von: Florian Hesse

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Die Stelen zum Thema „Historisches Halver“, Kleinprojekt des Heimatvereins, konnten ebenfalls mit Hilfe des Förderprogramms Leader aufgestellt werden.
Die Stelen zum Thema „Historisches Halver“, Kleinprojekt des Heimatvereins, konnten ebenfalls mit Hilfe des Förderprogramms Leader aufgestellt werden. © Hesse, Florian

„Für Halver sind coole Sachen dabei.“ Aber mehr verrät Regionalmanagerin Friederike Bönnen einfach nicht. Für die eingereichten Leader-Kleinprojekte an der Volmeschiene beginnt gerade die entscheidende Phase.

Halver - Insgesamt 27 Anträge haben Friederike Bönnen und Susanne Neumann auf dem Tisch gehabt. Am 13. Februar war Stichtag für die Bewerber. Und der Grund für ihre Verschwiegenheit ist, dass die Entscheidung zunächst bei der Lokalen Aktionsgruppe liegt, die am 9. März zusammentritt. Und selbst dann wird sie wohl kaum mehr sagen können. Denn noch weiß niemand, wie viel Geld das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW in diesem Jahr bereitstellen wird.

Aus diesem Topf speist sich die Förderung für die Leader-Projekte, und in den vergangenen Jahren waren es jeweils 180 000 Euro, aufgestockt durch kommunale Mittel auf insgesamt 200 000 Euro. „Wir hoffen, dass das auch für dieses Jahr klappt“, sagt die Regionalmanagerin.

Doch erst, wenn die Größenordnung bekannt ist, ist auch klar, was von den Vorschlägen auch zum Tragen kommt. Im Ergebnis werde es darauf hinauslaufen, dass die Lokale Aktionsgruppe eine Art Ranking beschließt für Projekte, die in die Förderung kommen. Das sei auch in den letzten beiden Leader-Jahren der Fall gewesen. Am Ende seien jedoch alle zum Zuge gekommen, weil Anträge aus unterschiedlichen Gründen zurückgezogen werden mussten.

Mit Stand von jetzt sei – vorausgesetzt die Mittel fließen in vergleichbarem Umfang wie 2020 und 2021 – der Topf eigentlich bereits überzeichnet. Doch auch in dieser Hinsicht gibt es Unwägbarkeiten. Denn in einer ersten Vorprüfung seien einige Anträge als nicht förderfähig eingestuft worden. Das letzte Wort habe aber hier die Lokale Aktionsgruppe.

Aus allen vier LEADER-Kommunen Halver, Schalksmühle, Meinerzhagen und Kierspe seien Projekte eingereicht worden, erläutert Friederike Bönnen weiter. Kommunen, Vereine und Privatpersonen hätten Ideen vorgeschlagen unter anderem für die Aufwertung von Freizeitinfrastruktur, Ausstattungen von Vereinsarbeit und gemeinschaftlich nutzbare Orte

Zu hoffen für alle Beteiligten ist nun, dass die Entscheidungen zeitnah fallen. Das liegt daran, dass alle Projekte noch in diesem Jahr auch abgeschlossen werden müssen. Zum Jahresende muss alles abgerechnet sein. „Das ist sportlich. Aber bisher haben das alle geschafft“, sagt sie im Rückblick.

Was bisher geschah

Was in Halver durch Leader bisher passiert ist, einmal in der Übersicht:

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