Höhere Mittelinsel soll Sicht im Kreisel erschweren

Für die Bauzeit von voraussichtlich Juli bis Oktober soll der aus Lüdenscheid kommende Verkehr über diesen Grünstreifen an der Baustelle vorbeigeführt werden. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ Voraussichtlich Mitte Juli wird der Landesbetrieb Straßen.NRW mit dem Bau des ersten Kreisverkehrs auf Halveraner Stadtgebiet beginnen. Die Bauzeit, in der die B 229 von der Umgehungsstraße, wie bereits berichtet, abgeschnitten sein wird und Umleitungen gelten, soll nach Angaben des Landesbetriebs drei bis vier Monate dauern, möglicherweise also mit den Herbstferien abgeschlossen sein.

Mithilfe eines Plans konnte Franz Helmut Engel, Leiter des Fachbereichs Bauen und Wohnen, am Donnerstag den Mitgliedern des Hauptausschusses zeigen, dass die Zufahrten auf den Kreisel begrünte Fahrbahnteiler erhalten werden. Zudem gibt es für Fußgänger auf der Von-Vincke-Straße eine Querungshilfe, damit die Bushaltestelle auf der anderen Straßenseite erreicht werden kann. Und auch der Fußgängerüberweg auf der Straße „Langenscheid“ bleibt erhalten.

Die Mittelinsel des Kreisverkehrs, die so genannte Kalotte, wird einen Durchmesser von 20 Metern haben und zwei Meter hoch sein. Durch diese Höhe wolle man verhindern, dass Autofahrer freien Blick auf die anderen Kreiseleinfahrten haben und so möglicherweise zu schnell fahren. Noch nicht geklärt ist, ob und wie sich die Initiative Pro Halver an der Gestaltung der Kalotte beteiligen wird. Von Seiten des Marketingvereins habe man jedoch schon Interesse signalisiert. Schließlich handele es sich um das Eingangstor nach Halver, betonte Bürgermeister Dr. Bernd Eicker.

Eher Unbehagen bereiteten dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Peter Starke dagegen die Ausführungen Franz Helmut Engels zum Thema „Straßenbeleuchtung“. Denn die vorhandenen Laternen müssen entfernt, Leitungen verlegt und drei neue und entsprechend hohe Straßenlampen am Kreisel errichtet werden. Die Kosten dafür bezifferte der Bau-Fachbereichsleiter auf 40 000 bis 50 000 Euro – und die übernimmt nicht Straßen.NRW, sondern hat die Stadt aufzubringen.

Ein Verzicht auf die Straßenlaternen, wie von Starke vorgeschlagen, ist nicht möglich. Denn auf den drei Straßen, die vom Kreisel wegführen, gebe es Lampen. Um ein „Hell-Dunkel“ für den Autofahrer zu vermeiden müsse am Kreisverkehr laut Gesetz wieder eine Beleuchtung errichtet werden. ▪ Det Ruthmann

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