Hochseilgarten soll zur Herpine ziehen

HALVER ▪ Der Hochseilgarten bei Nieder Hedfeld ist mangels erteilter Baugenehmigung Geschichte (wir berichteten) – sein Fortbestehen soll jedoch gesichert werden. Am kommenden Dienstag wird sich der Umwelt- und Abfallausschuss mit dem möglichen Umzug der Anlage an den Herpiner Weg befassen.

Aus der entsprechenden Beschlussvorlage geht hervor, dass die Wiederaufnahme des Betriebs am bisherigen Standort Lensiepen nicht möglich ist, „weil die planungsrechtlichen Voraussetzungen nicht vorgelegen haben und auch hier nicht zu erreichen sind“, wie es nach einem Ortstermin vom 16. September heißt. Daher soll nun eine Änderung des Flächennutzungsplans dafür sorgen, dass der Hochseilgarten in direkter Nachbarschaft zum Waldfreibad betrieben werden kann. Demnach habe der Betreiber der Anlage angekündigt, alle dadurch anfallenden Kosten zu übernehmen. Nach Angaben des beauftragten Architekten Christoph Schnider eigne sich die neue Fläche für dieses Vorhaben besonders deshalb, weil dort ein Waldbestand mit teils älteren, tragfähigen Bäumen existiert, an den sich die einzelnen Stationen des Hochseilgartens errichten ließen.

Die Fläche, die sich im Bereich des Landschaftsschutzgebiets „Märkischer Kreis“ befindet, würde nach ersten Abstimmungen mit dem Kreis „weniger gravierend“ in Natur und Landschaft des Hälvertals eingreifen, heißt es von Seiten der Verwaltung. Der Hochseilklettergarten soll zudem bereits vorhandenen Freizeitanlagen am Herpiner Weg „ergänzen“. Nach ersten Einschätzungen könnten die sanitären Anlagen der (derzeit nicht betriebenen) Gaststätte sowie des Freizeitbades Herpine mitgenutzt werden. ▪ Frank Zacharias

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