Hinführung zur Maltechnik öffnet grenzenlose Fantasie

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Die Mädchen Emily und Miriam versuchten sich durchaus erfolgreich in der Acrylmalerei. Freuen konnte sich auch Andrea (hinten) über ihre ersten Kohlezeichnungen.

HALVER ▪ „Male erst den Hintergrund, dann hast du nachher nicht so deutliche Trennlinien“, erklärt Gudi Mausbach-Dahl dem Mädchen, das sich als Motiv für ihr Acryl-Bild einen Koalabären vor grünem Bambus ausgesucht hat. Zuvor hat die Vakt-Künstlerin, die zusammen mit Elke Schmidt gestern den Workshop für Eltern und Kinder leitete, alte Hemden um die Hüften gebunden: „Damit nichts auf die Hose kommt!“

Aufgrund von Nachfragen war es zu dieser Sommerferien-Aktion bei Vakt gekommen, zu der sich eine Mutter mit ihren beiden Töchtern Emily und Miriam sowie zwei weitere Teilnehmerinnen einfanden. „Ihr könnt ausprobieren, was ihr wollt, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt“, forderte Mausbach-Dahl die Workshop-Teilnehmer auf loszulegen.

Und die angehenden Künstler ließen sich nicht lange bitten, suchten sich ihre Motive aus Büchern, so dass Koalabären in Acryl, Elefant und Tiger in Kohle sowie Stillleben oder Sonnenuntergang ebenfalls in Acryl entstanden. Und wenn die Beschreibungen in den Büchern nicht ausreichten, standen Elke Schmidt und Gudi Mausbach-Dahl parat, um Tipps und Anleitungen zu geben, an die jeweilige Maltechnik heranzuführen.

„Wir wollten einfach einmal alle ansprechen“, verdeutlicht Mausbach-Dahl, dass bei Vakt nicht nur bestimmte Zielgruppen wie beispielsweise Kinder angesprochen werden sollen. Eine Wiederholung steht zwar im Moment nicht auf dem Plan, gleichwohl könne ganz spontan noch einmal solch ein Workshop auf die Beine gestellt werden. Da sei man auch nicht von den Ferien abhängig, das könne man auch während der Schule am Nachmittag machen. ▪ Det Ruthmann

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