Herpine soll bald in neuem Glanz erstrahlen

Mit zwei Baggern wird derzeit die Fläche für den Strandplatz planiert. Dort werden bei der Saisoneröffnung acht Strandkörbe stehen, die gemietet werden können. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ Ein positives Fazit konnte in dieser Woche Dietrich Turck ziehen – nicht nur, wie bereits berichtet, als Vorsitzender des Freundeskreises Herpine, sondern ebenfalls als Geschäftsführer der Herpine GmbH. Die Gesellschaft, die von der Stadt die Aufgabe des Betriebs des Waldfreibades Herpine übernommen hat, wurde am 25. Mai vergangenen Jahres von Dietrich Turck alleine gegründet, und am 15. Juni im Handelsregister eingetragen.

Der Unternehmer und Vorsitzende der Herpine-Freunde hatte alle 80 Anteile des Stammkapitals von 100 000 Euro selbst gezeichnet. Doch in den Wochen und Monaten danach wurden bislang 56 Anteile verkauft und zwar an 38 Gesellschafter. 24 Anteile à 1250 Euro können noch verkauft werden – jedoch nur bis zur ersten Gesellschafterversammlung, die in dieser Woche stattfand. Dabei konnten drei neue Gesellschafter gefunden werden, so dass sich ihre Zahl nun auf 41 erhöhen wird.

Der Geschäftsführer der Herpine GmbH präsentierte den Gesellschaftern natürlich die Zahlen, erläuterte die Vertragsgestaltung mit der Stadt und legte die erste Gewinn- und Verlustrechnung mit den vorläufigen Zahlen vor. Danach kann die Gesellschaft bei einem Gesamtumsatz von 148 000 Euro im vergangenen Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen. Einigkeit wurde auch darüber erzielt, dass die Herpine GmbH kein Beirat benötigt, sondern durch die Gesellschafter überwacht wird. Letztere wurden auch um die Gewährung von Darlehen gebeten – zwei signalisierten ihre Bereitschaft.

Das Geld wird natürlich für weitere Investitionen benötigt und diese werden in diesem Jahr auf jeden Fall getätigt, auch wenn die GmbH noch, wie Turck erklärte, auf die Baugenehmigungen warte. An der Stelle des Herpine-Geländes, an dem die Sonne am längsten scheint, wird es einen sandigen Strandplatz geben, etwa 130 Quadratmeter groß, auf dem man sich einen von vorläufig acht Strandkörben mieten kann. Der Sand für den neuen Strandplatz ist schon da.

Der reicht selbstverständlich auch für das geplante zweite Beachvolleyballfeld und ebenso für die Erneuerung beziehungsweise Überholung des bereits vorhandenen Spielfeldes. Ebenso soll ein Warmwasserbecken für Kinder gebaut werden. Dafür sowie für die Renovierung des Hauptgebäudes gibt es eine Förderung. Zudem soll die Liegewiese eine Drainage erhalten, ein Brunnen errichtet und in eine Küche investiert werden. Auch die weitere Sanierung des Schwimmbeckenbodens bleibt im Blick. ▪ Det Ruthmann

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