Herpine: Halveraner genießen „Italienische Nacht“

Sänger Salvatore Bucco (rechts) und Gitarrist Daniele Bucco gaben italienische Hits zum Besten. ▪ Schönwies

HALVER ▪ In diesem Jahr sollte sie nicht ins Wasser fallen– die Italienische Nacht im Waldfreibad Herpine. Denn rotz einiger Regentropfen betrat die Band Salva & La Nuova Generazione planmäßig am Freitagabend die Bühne.

„Im vergangenen Jahr musste die Veranstaltung wetterbedingt leider ausfallen“, bedauerte Inge Zensen, Mitglied des „Freundeskreis Herpine“ und Kulturbeauftragte der Stadt Halver.

Sänger Salvatore Bucco und Gitarrist Daniele Bucco verbreiteten mit italienischen Hits eine ausgelassene Stimmung unter den Besuchern. „Unsere Sängerin Desiree Potthof bildet den musikalischen Höhepunkt unseres Konzertes. Sie zeichnet eine besondere Natürlichkeit aus. Von Starallüren soll in unserer Band keine Spur sein“, meinte der Sänger der Band Salvatore Bucco. Bereits im Alter von sechs Jahren habe er seine Leidenschaft für die Musik entdeckt. „Zunächst habe ich als Kind Schlagzeug gespielt. Es ist aber sehr aufwendig, das ganze Instrument immer wieder zu transportieren und aufzubauen, also habe ich mich dazu entschieden, Sänger zu werden. Der braucht schließlich nur sein Mikrofon zu tragen“, sagte er.

Die Anlage der Herpine dürfte bei ihm und seinen Bandkollegen gewisse Erinnerungen hervorrufen, denn die Band hat sich vor 22 Jahren im Hagener Freibad Hesters gegründet. „Zunächst waren wir nur eine Schülerband. Dennoch hatten wir das große Glück, dass mein Vater bei der Musikagentur ITAA arbeitet, in der er Künstler innerhalb von ganz Deutschland vermittelt. Von seinen Kontakten konnten wir sehr profitieren“, erzählte Bucco. „Bis zum Jahr 1999 bestand unsere Band aus den ‘Alten Hasen’ der ersten Stunde, doch ab dem Jahr 2000 habe ich beschlossen, mein Wissen an junge Talente weiterzugeben“.

Auf der Bühne der Herpine standen drei von insgesamt acht Musikern. „Wir möchten aber das gleiche Programm präsentieren wie mit der großen Band. Unser Ziel ist es, die Leute zu begeistern“. Neben der Band sorgten zahlreiche Helfer vom „Freundeskreis Herpine“ für das italienische Flair. Sie boten Pizza an und wer wollte, konnte den Abend bei einem Glas Rot- oder Weißwein genießen.

„Für uns ist die Italienische Nacht auch so etwas wie eine Probe, denn im kommenden Jahr feiern wir das 80-jährige Bestehen der Herpine. Mit dieser Veranstaltung haben wir die Möglichkeit, viele Ideen auszuprobieren“, sagte Inge Zensen. „Für diese Aktion haben wir sogar überregional geworben. Sie ist Teil des Kulturprogramms. Ich freue mich zwar über die große Resonanz über die Hauptveranstaltungen des Kulturprogramms, aber leider werden Nebenprogramme viel weniger angenommen“, bedauerte sie. Sie kämpfe dafür den Kreis offener zu machen und die Leute für Kultur zu begeistern. „Hoffentlich können wir sie mit der italienischen Nacht auch auf unser weiteres Programm neugierig machen“. ▪ Laura Schönwies

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