Neue Chlorgasanlage für die Herpine geplant

Der Beckenboden vor den Startblöcken ist nicht tief genug. Für Abhilfe soll eine Mauer auf der Kante zum tiefer abfallenden Boden sorgen. Gleichzeitig hätte man Raum für den Einbau einer neuen, besseren Chlorgasanlage. - Ruthmann

HALVER - Investitionen in Höhe von rund 300 000 Euro stehen in den nächsten Jahren auf der Agenda der Herpine GmbH. Darauf wies Geschäftsführer Dietrich Turck auf der Gesellschafterversammlung hin.

Gleichzeitig machte er aber auch deutlich, dass die Maßnahmen im Waldfreibad nur dann in Angriff genommen werden, wenn die Finanzierung gesichert sei. Schließlich liegt die Bilanzsumme der Gesellschaft aktuell bei 275 000 Euro.

Zu den größten und zweifellos kostspieligsten Projekten gehört die geringfügige Verkleinerung des mehr als 6000 Quadratmeter großen Beckens. Dies ist im Bereich der Startblöcke zu flach für das Hineinspringen, fällt erst nach wenigen Metern tiefer ab. Daher soll an der Kante zum abfallenden Beckenboden eine Mauer gezogen werden, die dann den Beckenrand darstellt.

Die Startblöcke müssten entsprechend versetzt werden, die Tiefe des Beckens sei dann ausreichend. Was die Sache letztlich aber teuer machen wird, ist der Plan, den Raum zwischen altem und neuen Beckenrand für den Einbau von Technik zu nutzen. Es gebe immer wieder, so Turck, Mahnungen, dass die Durchströmung des großen Beckens zu gering sei. Also könnte hinter der neuen Beckenrandmauer eine Chlorgasanlage eingebaut werden und damit die Aufbereitung sowie Durchströmung des Wassers deutlich verbessert werden.

Damit noch nicht genug: Es könnte dort dann auch eine Kletterwand errichtet werden. Da es sich um eine gemeinnützige Maßnahme handeln würde, so die Infos vom Finanzamt, könnte der Freundeskreis der Herpine diese Kletterwand für Kinder und Jugendliche errichten. - det

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