Auftakt unter Corona-Regeln

Endlich wieder Herpine

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Halver - Trotz Corona, Abstandsregeln und Hygienekonzept verlief am Samstag der Eröffnungstag der Herpine in entspannter, familiärer Atmosphäre.

„Wir wollen einen normalen Badebetrieb. Wir wollen die Leute nicht gängeln, wir setzen auf Eigenverantwortung“, betonte Herpine-Geschäftsführer Phillipp Hutt, der zum verspäteten Start in die Saison schwerpunktmäßig treue Stammgäste in der tipptopp hergerichteten Anlage begrüßen konnte. 

Mehrheitlich Inhaber von Saisonkarten, deren Kontaktdaten beim Betreten und Verlassen des Waldfreibads über einen Barcode eingescannt werden konnten, nutzten den ersten Öffnungstag des Jahres zu einem Besuch des Bads und einer Erfrischung im kühlen Nass. Tagesgäste, die sich aufgrund der Bestimmungen mit Namen, Anschrift und Aufenthaltsdauer in Listen eintragen mussten, waren am Pfingstsamstag in der Minderheit. Was es sonst noch an Corona-Regeln zu beachten galt, war auf eigens aufgestellten Schildern am Eingang und im Bad nachzulesen. 

Endlich wieder Herpine

Insgesamt war der Zustrom an Besuchern jedoch noch recht verhalten. „Wir haben noch keinen Hochsommer, und der Wind ist noch ziemlich kalt. Das haben wir nicht anders erwartet“, meinte Phillipp Hutt, der in diesem Jahr bei der Beckenreinigung ohne die Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr auskommen musste. Das Becken schrubbte der Schwimmmeister, der auch dem großen Spielgerät eigenhändig einen frischen Anstrich verpasste, „in fünf Tagen zu viert“ blitzblank. 

Nichtsdestotrotz war sowohl beim Herpine-Team als auch bei den Gästen die Erleichterung über die Öffnung des Bads deutlich zu spüren. „Wir halten Abstand. Wir sind froh, dass wir wieder hier sein können“, brachten es die Stammgäste Günter, Ingrid, Kiki und Gitta auf den Punkt. „Wir sind jedes Jahr da. Es ist einfach wunderbar hier.“ 

Auch Heidi Gielen aus Essen, die mit ihrer Tochter, Schwiegersohn und Enkeln entspannte Stunden auf dem weitläufigen Gelände genoss, meinte: „Wir sind alle sehr erleichtert, dass die Herpine geöffnet ist.“ Selbst aus Ratingen, wo das Freibad Corona bedingt noch geschlossen ist, waren Gäste da. 

Neben dem Badevergnügen und dem Sonnenbad auf der Terrasse oder mitgebrachten Decken konnten die Besucher bei Kioskbetreiber Rainer Junski das gewohnte Imbissprogramm – angefangen bei Currywurst und Fritten bis zu Eis und Getränken – genießen. Um die Abstandsregeln zu beachten, standen die Tische weiter auseinander als gewohnt. „Als Sicherheitsvorkehrung haben wir auch Schutzwände angebracht“, ergänzte Junski. Wie berichtet, dürfen sich maximal 2 000 Besucher gleichzeitig in der Herpine aufhalten.

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