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Herksiepe und Schillerstein: Es gibt weitere Fragen zu Baugebieten

Baugebiete Herksiepe Schillerstein
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Baugebiete Herksiepe und Schillerstein.

Die geplante Wohnbebauung im Bereich Schillerstein und Herksiepe, potenzielle Neubaugebiete in der Verlängerung des Linger Weges, sorgt unverändert für hohes Interesse und Informationsbedarf der jetzigen Anwohner und für rege Diskussionen in der Politik.

Halver – Zum Teil waren es allerdings wiederkehrende Fragen zu Entwässerung oder verkehrlicher Belastung, die in der Ratssitzung an die Politik gerichtet wurden, als es am Montagabend im Wesentlichen um den Beschluss zur Fortführung der Planung ging. Der wurde am Ende einstimmig gefasst, wobei insbesondere seitens der SPD Zweifel angemeldet wurden, ob eine solche Beschlussfassung überhaupt erforderlich sei.

Der Informationsstand seit jetzt im Rat kein anderer als noch in den vorangegangenen Sitzungen, monierte Fraktionschef Martin Kastner. Denn die Planung für die voraussichtlich etwa 30 Häuser hängt wesentlich an zwei Gutachten. Das verkehrliche zu erstellen, das war allen Beteiligten klar, sei zurzeit sinnfrei, weil die Verkehrspitzen beim Schülerverkehr zu verzeichnen seien. Doch der findet aufgrund von Corona derzeit anders statt. Und die weitere Expertise zu hydrogeologischen Auswirkungen wird noch etwa einen Monat auf sich warten lassen. Grund sei die Überlastung des entsprechenden Fachbüros gewesen, teilte Bauamtschef Michael Schmidt in der Sitzung mit.

Arbeitsgruppe bilden

Am Ende blieb es aber nicht ganz beim Beschlussvorschlag der Verwaltung, der die Fortführung der Planung und eine frühzeitige Bürgerbeteiligung vorsieht. In einem weiteren Punkt ist nun vorgesehen, eine interfraktionelle Arbeitsgruppe zu bilden, die sich zudem externen Rat sichert. Weil es Ziel ist, eine möglichst ökologische Bebauung am Stadtrand zu erstellen, wäre diese Expertise von Vorteil, so die übereinstimmende Meinung.

Und von der fortgeführten Planung erhofft man sich Hinweise auch für die Gutachter, die anhand der dabei erarbeiteten Vorgaben genauer die Prüfaufträge abarbeiten könnten. Denn sollten in den Bereichen pro Haus mehr als zwei Wohneinheiten möglich werden, hätte dies auch Auswirkungen auf die Verkehrsbelastung der erschließenden Straßen.

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