Heiße Rhythmen mit den „Hijos del Son“

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„Hijos del Son spielten in der Gaststätte „Zur Neustadt“. ▪

HALVER ▪ „Guantanamera!“ schallte es am Samstagabend durch die Frankfurter Straße. Einige Leute horchten auf und folgten den rhythmusgeladenen Klängen, bis sie schließlich vor der Gaststätte „Zur Neustadt“ stehen blieben. Vier gut gelaunte Männer hatten einen Teil der Gaststätte zu einer Bühne umfunktioniert.

Die Formation „Hijos del Son“, bestehend aus Sergio Mansilla, Jorge Oliva, Fernando Toribio und Jorge Melgarejo, gastierte in der Lokalität. Die vier Musiker stammen ursprünglich aus Argentinien, Kuba und Peru und leben heute in Wuppertal. Von ihren Wurzeln inspiriert, verfolgen sie eine Mission: „Wir möchten den Menschen die Musik, die wir lieben, näher bringen“, verriet Fernando Toribio. Dass sie den Weg nach Halver fanden, haben sie vor allem Iveta Svejnar, Wirtin der „Neustadt“, zu verdanken. „Wir sind schon lange mit Iveta befreundet und nun war es an der Zeit, dass wir sie in ihrem Lokal besuchen“, erzählte Toribio. Ausgerüstet mit einer Gitarre, Percussions, Flöten und Panflöten, sowie einem Charango, entführten sie das Publikum in die Welt der lateinamerikanischen Musik. Dabei durfte neben Salsa natürlich auch der Merengue nicht fehlen. Bei diesen temperamentvollen Gute-Laune-Klängen wunderte es nicht, dass zu später Stunde hier und da spontan das Tanzbein geschwungen wurde.

Dabei lief der Start des Konzerts eher schleppend an. „Viele Menschen haben heute zunächst das gute Wetter genossen und sich erst später dazu entschieden, in die Stadt zu gehen“, bilanzierte Iveta Svejnar. Zuletzt füllte sich die „Neustadt“ und dessen Vorplatz aber zusehends mit interessiertem Publikum. Über vier Stunden standen die Musiker auf der Bühne und begeisterten die Gäste. Einer Wiederholung steht Iveta Svejnar positiv gegenüber: „Ich denke, dass die vier bereits im Juli wieder kommen werden.“ ▪ fsd

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