Maskottchen Heinrich erneut verletzt

Mal wieder ein Notfallpatient: Halvers Maskottchen, der erst am Montag in Oberbrügge ankam, wurde erneut Opfer von unbekannten Zerstörern. Dr. Hans-Joachim Rüdiger und Hanna Hösch übernahmen am Mittwochnachmittag die Versorgung.

OBERBRÜGGE -   Seine frisch erlangte Genesung konnte Halvers Maskottchen Heinrich nicht lange genießen. Wie unsere Redaktion erfuhr, war die Betonfigur auch an ihrem momentanen Standort vor der Sparkasse in Oberbrügge nicht sicher vor Übergriffen.

Erst am Montag war Heinrich von Halver nach Oberbrügge umgezogen – und schon am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr erreichte den in Oberbrügge praktizierenden Allgemeinmediziner Dr. Hans-Joachim Rüdiger ein Notruf.

„Ich wurde von meiner Frau und von Hanna Hösch informiert, dass etwas mit Heinrich nicht in Ordnung ist. Sie hatten ihn während eines Spaziergang besucht und die Verletzung an seinem Bein bemerkt“, berichtet Dr. Hans-Joachim Rüdiger. Ein Bruch des rechten Schienbeines rief den Arzt auf den Plan. Umgehend versorgte der Allgemeinmediziner gemeinsam mit „Schwester“ Hanna Hösch den angeschlagenen Patienten und legte seinem rechten Bein einen „schmerzstillenden Verband“ an. „Der Patient hat den Eingriff und die Versorgung klaglos überstanden und verzichtete tapfer auch auf jedwede Schmerzmittel“, teilte Dr. Hans-Joachim Rüdiger weiter mit.

Nur schwer kann sich Heinrichs Ersthelfer vorstellen, dass die Verletzung die Folge einer Unachtsamkeit gewesen sein könnte: „Das kann nicht sein. Da muss jemand ganz gezielt gegen Heinrichs Bein getreten haben. Das ist wirklich schade. Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, warum jemand so etwas tut.“

Erst am 10. September war Heinrich wieder zurückgekommen und erneut Teil des Stadtbildes in Halver. Nachdem das Maskottchen Mitte August am Alten Markt das Opfer unbekannter Zerstörer geworden war, hatte ihm seine „Schöpferin“ Marita Plattfaut einen stabileren Unterbau verschafft. Der kompaktere Sitz sollte garantieren, dass Heinrich nicht mehr Opfer von zerstörerischen Übergriffen werden konnte. - mf

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare