"Fördern, was Menschen verbindet"

Noch Bewerbungen möglich für Heimatpreis

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Halver – Im vergangenen Jahr waren es Peter Bell und die Landsknechte, die ihn erhielten. In diesem Jahr entscheidet erneut eine Jury über die Vergabe. Es geht um den Heimatpreis, den die Stadt Halver zum zweiten Mal vergeben möchte.

Unter dem Motto „Heimat.Zukunft.Nordrhein- Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ läuft das Ganze. Dabei handelt es sich um ein Programm zur Heimatförderung, das vom Land NRW gefördert wird. Einzelpersonen und Gruppen sowie Vereine, Initiative, Projektgemeinschaften, freie Träger, Unternehmen, Betriebe und andere Organisationen können den Preis erhalten. 

In Halver läuft das Bewerbungsverfahren noch. Bis Ende August können sich Interessierte melden. Bisher sind drei Bewerbungen im Halveraner Rathaus eingegangen. Das teilt Aldona Weis vom Fachbereich Bürgerdienste auf Nachfrage mit. „Wir würden uns sehr über weitere Bewerber freuen“, sagt sie. 

Inhalt der Bewerbung sollte die zu würdigende Tätigkeit sein. Für die Mitglieder des Hauptausschusses, die über die Vergabe des Heimatpreises entscheiden, muss ein Erfolg des Projekts erkennbar sein. Ausgeschlossen von der Förderung durch den Heimatpreis sind Projekte, die bereits eine andere Förderung aus öffentlichen Mitteln wie Leader erhalten haben. Bewerbungen nimmt Aldona Weis noch bis zum 31. August an. 

Preiskriterien 

Um mitzumachen muss mindestens eins von insgesamt fünf Kriterien erfüllt sein:  

Wenn das Projekt einen besonderen Beitrag zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und zur Verwurzelung von Menschen in Halver leistet. 

Wenn es um die Erhaltung, Bewahrung, Stärkung und Weitergabe von lokalen und regionalen Traditionen, Brauchtum, kulturellem Erbe und Identität geht. 

Wenn die Attraktivitätssteigerung öffentlicher oder öffentlich zugänglicher Plätze und Orte in Halver Thema ist.  

Wenn Infos über die Geschichte und das kulturelle Erbe der Stadt sichtbar gemacht werden. 

Wenn es um die außerschulische Weiterbildung von Kindern und Jugendlichen geht und diese einen Bezug zur Orts- bzw. Heimatgeschichte hat. 

Mindestens eines dieser Kriterien muss erfüllt sein, damit ein Projekt an der Ausschreibung teilnehmen kann. 

Preisgelder 

Die Gewinner, für die sich der Hauptausschuss entscheidet, erhalten Preisgelder. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Die Plätze 1 bis 3 werden entlohnt mit 2500, 1500 und 1000 Euro. Sollte es am Ende nur zwei Preisträger geben, erhält der erste Platz 3000 Euro, der zweite Platz 2000 Euro. Gibt es nur einen Sieger, bekommt dieser die vollen 5000 Euro. Die Preisträger machen außerdem bei einem Wettbewerb auf Landesebene mit. 

Gefördert wird der Heimatpreis vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW.

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