Stadt erhält 324 000 Euro für neuen Spielplatz

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Auf der 1500 Quadratmeter großen Fläche an der Mittelstraße, oberhalb der Villa Wippermann gelegen, wird der neue Spielplatz entstehen.

Halver - Dass Eltern, deren Kinder im Kita- und Grundschulalter, die Stadtverwaltung und auch die heimische Politik zur gleichen Zeit Grund zur Freude haben – und dies aus demselben Grund –, kommt nicht allzu oft vor: Doch der positive Förderbescheid für den Bau eines neuen Spielplatzes in der Innenstadt ist für alle Beteiligten eine gute Nachricht.

Der Spielplatz wird auf einer 1500 Quadratmeter großen Fläche an der Mittelstraße in unmittelbarer Nähe zum Rewe-Markt entstehen. Diese liegt neben dem Rathaus-Parkplatz und oberhalb der Villa Wippermann. 324 000 Euro stellt das Land Nordrhein-Westfalen, genauer gesagt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, der Stadt für den Bau zur Verfügung. Dahinter steht der Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2017 (siehe Infokasten). 

Das Projekt wird nicht zu 100 Prozent mit dem Geld aus dem Fördertopf bezahlt werden können: „Rund 36 000 Euro stellt die Stadt“, sagt Kämmerer Markus Tempelmann. Die Tatsache, dass jetzt ein positiver Förderbescheid als Arbeitsgrundlage genutzt werden kann, ist einer gründlichen und schnellen Vorbereitung geschuldet. 

Rückblick: Noch im April tagte der Arbeitskreis Spielplatz, bestehend aus Mitgliedern der Verwaltung, aller Fraktionen und dem Bürgermeister, um einen geeigneten Standort zu finden und ein stimmiges Konzept zu erarbeiten. Denn am 3. Mai endete die Abgabefrist beim Heimatministerium. „Jetzt können wir das Konzept abrunden und in die Detailplanung gehen. 

Die Ideen der Bürger möchten wir dabei mitberücksichtigen“, sagt Bürgermeister Michael Brosch. Bis Ende des Jahres rechnet er mit einem vollends ausgearbeiteten Konzept. Mit dem Investitionsprogramm will das Heimatministerium „den nachbarschaftlichen Zusammenhalt ausbauen und dazu beitragen, dass alle gesellschaftlichen Gruppen stärker am öffentlichen Leben teilnehmen können“, schreibt das Ministerium in seiner Pressemitteilung. 

Dazu brauche es lebendige Begegnungsstätten, Einrichtungen wie Stadtteilzentren oder Quartiertreffs. Diese sollen mithilfe der Fördergelder erhalten oder ausgebaut werden. Auch der Erhalt und Ausbau von Grün- und Freiflächen sei Bestandteil des Programms, teilt das Ministerium mit.

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