Heerstraße bleibt auf Prioritätenliste weit oben

Nach Michael Overmeyer ist das Projekt „Sanierung der L 892“ nicht vom Rotstift bedroht. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ NRW-Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger hat, wie bereits berichtet, „neue Prioritäten im Straßenbau gesetzt“, was angesichts sinkender Mittel für den Neu- und Ausbau von Straßen notwendig wurde. Bei einigen Skeptikern in Oberbrügge und Ehringhausen dürften durch diese Nachricht aus Düsseldorf die Alarmglocken geläutet haben.

Schon von Anfang an gab es hinsichtlich der Sanierung der Landesstraße 892 (Heerstraße), die mittlerweile aus bekannten Gründen mehrfach verschoben wurde, Zweifel an einer sicheren Finanzierung.

Der NRW-Verkehrsminister hatte aber ebenfalls verkündet: „Gleichzeitig müssen wir stärker in den Erhalt des bestehenden Straßennetzes investieren, um die Substanz zu erhalten.“ Das kann auch Michael Overmeyer, Sprecher des Landesbetriebs „Straßen.NRW“ bestätigen. Die Sanierung der L 892 sei längst über das Stadium der Planung hinaus. Daher falle es auch nicht dem Rotstift zum Opfer. Im Gegenteil, auf einer der letzten Prioritätenlisten, die von der Bezirksregierung aus Arnsberg gekommen sei, habe die Heerstraße ganz oben gestanden.

Wenn es nicht den Bau des Kreisverkehrs an der Von-Vincke-Straße/B 229 geben würde, hätte Straßen.NRW wahrscheinlich schon längst mit der Sanierung der Landesstraße 892 angefangen – so ist der Startschuss für diese Baumaßnahme für nächstes Jahr ins Auge gefasst.

Selbst wenn sich die Sanierung der L 892 – auf die man in Halver mittlerweile seit vielen Jahren wartet – noch im Planungsstadium befindet, würde sie die Kriterien, die Verkehrsminister Voigtsberger vorgegeben hat, zweifellos erfüllen: Es müsse sich um ein besonders wichtiges und einigermaßen reibungslos zu realisierendes Projekt handeln. Neben der Umsetzbarkeit sei auch die allgemeine Akzeptanz vor Ort wichtig – und diese dürfte in Ehringhausen und Oberbrügge gegeben sein. ▪ Det Ruthmann

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