Heerstraße: Anwohner irritiert

Der geplante Umbau der Heerstraße sorgt für Diskussionen. ▪

OBERBRÜGGE ▪ Der geplante Ausbau der Heerstraße sorgt innerhalb der Halveraner Bevölkerung für Irritationen: Ein Anwohner meldete sich jetzt bei der Redaktion und berichtete von mehreren betroffenen Oberbrüggern, die Teile ihrer Grundstücke noch nicht verkauft hätten. Diese würden der Sanierung der Straße jedoch zum Opfer fallen. Das heißt: Dies würde den Ausbau erneut verzögern.

Michael Overmeyer, Sprecher von Straßen.NRW, reagiert auf AA-Anfrage ebenfalls verwundert: „Ich weiß von keinen Problemen. Es ist alles geregelt und es gilt, nur noch Feinheiten in Sachen Grundstückserwerb abzugleichen.“ Er betont, dass alle Anwohner Bescheid wüssten und auch definitiv zugestimmt hätten.

Untermauert wird seine Aussage dadurch, dass in den kommenden Tagen erste Arbeiten an der Heerstraße beginnen sollen. Und zwar die sogenannte Baufeldräumung. Das heißt, dass alles für die Sanierung vorbereitet wird – zum Beispiel Büsche und Hecken geschnitten werden. Das muss bis Ende Februar erledigt sein, weil dann die gesetzliche Schonfrist für Brutvögel beginnt. Zurzeit wählt Straßen.NRW die Firma aus, die die entsprechende Ausschreibung gewinnt.

Das Thema Heerstraße beschäftigte auch die Mitglieder des Bauausschusses. Fachbereichsleiter Franz-Helmut Engel sagte in der jüngsten Sitzung: „Mit der Stadt wurden noch keine konkreten Gespräche geführt. Außerdem ist noch gar nicht klar, wie die Verkehrsführung während der Umbau-Maßnahme sein soll.“ Zum AA-Bericht über den Stand der Dinge sagte er, dass Overmeyer vielleicht etwas vorschnell Auskunft erteilt hätte. - Lisa Weber

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