„Haus Waldfrieden II“ feiert Richtfest

Protagonisten des Richtfestes: (von rechts) Architekt Stefan Czarkowski, Waldfrieden-Leiter Bernd Lauermann und Handwerksmeister Herbert Hahn. ▪ F. Zacharias

HALVER ▪ In nur wenigen Monaten hat sich am Hälversprung viel getan: Gestern feierten Bauherr, Architekt und Handwerker das Richtfest zum neuen Wohnkomplex des Hauses Waldfrieden.

Es soll ein Gebäude werden, das modernste Anforderungen an die Pflege demenzkranker Menschen erfüllt –  und diese sogar übertrifft: Auf einer Wohn- und Nutzfläche von 1900 Quadratmetern sollen spätestens Ende des Jahres jedem der 30 Bewohner des zweiten Wohnkomplexes durchschnittlich 59 Quadratmeter zur Verfügung stehen. „Gefordert sind nur 45“, erklärte Einrichtungsleiter Bernd Lauermann nicht ohne Stolz den Gästen, die sich das Ritual nicht entgehen lassen wollten. Bevor Handwerksmeister Herbert Hahn die obligatorischen Worte des Zimmermanns sprach und dabei natürlich auch ein Schnapsglas zerschellen ließ, richtete Lauermann seinen Dank an alle Beteiligten. Dazu zählte er unter anderem den Förderkreis auf, aber auch Banken und Behörden. „Ohne die Motivation und Kooperationsbereitschaft des Bauamts stünden wir heute nicht hier.“

Gastgeber des Richtfesteswar gestern auch Stefan Czarkowski: Der Architekt des Büros „CL“ realisierte einen Umbau, wo anfangs ein Neubau geplant war. „Die große Herausforderung war die Barrierefreiheit“, berichtete er. Diese sei nun mit Eingängen für jede der drei Wohneinheiten garantiert – zudem können die Bewohner beider Komplexe einen Rundweg mit 950 Metern Länge nutzen. ▪ Frank Zacharias

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