Halvywood: Heiß begehrte Vogelscheuchen

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Heiß begehrt waren die Vogelscheuchen, die in der Gärtnerei von Halvywood gebastelt worden waren. Da die vorhandenen zehn nicht ausreichten, wurden mit Hilfe der Eltern gestern noch mehr gebastelt.

HALVER ▪ „Es war eine tolle Stimmung, wir sind sehr zufrieden!“ Arnd Spielmann, Leiter des Jugendzentrums, und seine Stellvertreterin Beate Kolb sind zwar „geschafft“, doch zufrieden, dass die Ferienspaßaktion einmal mehr reibungslos über die Bühne gegangen ist. Halvywood, die Stadt in der Stadt, hat gestern am frühen Nachmittag seine Tore wieder geschlossen.

Zuvor war sie noch kurzzeitig „für Touristen geöffnet“ worden: Die Eltern der 85 Mädchen und Jungen konnten nicht nur ihre Kinder abholen, sondern sich selbst ein Bild von den Aktivitäten in Halvywood machen. Einige von ihnen legten sogar noch selbst mit Hand an, denn die zehn Vogelscheuchen (Strohpuppen), welche die Kinder in den vergangenen Tagen gebastelt hatten, waren schnell gegen eine kleine Spende vergriffen. Also wurden zusammen mit dem Kind kurzerhand noch weitere prächtige Exemplare gebaut.

„Vielen Dank! Das scheint meiner Tochter gut gefallen zu haben“, verabschiedete sich nicht nur ein Vater von Spielmann, Kolb und der „tollen Truppe“ – wie der Jugendzentrumsleiter die Helfer bezeichnete. Und bei den Kindern selbst stellte Spielmann eine „hohe Zufriedenheit“ fest. Schließlich würden sie um 9 Uhr kommen und könnten dann tun, was sie wollen.

Es gab Jungen, die gerne in der Küche mitgearbeitet haben, andere waren oft in der Wellness-Oase zu finden und wieder andere hätten alles einmal ausprobiert. Und Beate Kolb erzählt von einem Mädchen, das in der Wellness-Oase voll aufgegangen sei. Sie habe kräftig in die Farbtöpfe gegriffen, ihre Haare seien immer bunter geworden und auch das Gesicht wurde geschminkt.

Was es nun im nächsten Jahr für eine Ferienspaß-Aktion geben wird, ob es sie überhaupt gibt, hänge natürlich von der finanziellen Ausstattung des Jugendzentrums – unter Umständen droht eine deutliche Kürzung – ab. Der Kostenfaktor für den Ferienspaß sei so groß, dass man davon zwei Monate Jugendarbeit machen könne. ▪ Det Ruthmann

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