„Halvers Superteams“ müssen regenfest sein

+
Manchmal half eben nur ein Leckerli: Die Suche nach „Halvers Superteam“ sollte keine Leistungsschau von Hund und Herrchen/Frauchen sein, sondern vor allem Spaß machen. ▪

HALVER ▪ Wenn der Engländer davon spricht, es regne „Katzen und Hunde“, meint er das freilich nicht wörtlich. Und doch hätte der Spruch, leicht abgewandelt, am Sonntag auch in Halver gut gepasst.

Als der Tierschutzverein am Langenscheid „Halvers Superteam“ suchte, regnete es dort jedoch vielmehr „auf“ Katzen und Hunde – und ihre Herrchen und Frauchen. Zum Leidwesen der Veranstalter.

Seit Oktober des vergangenen Jahres hatte sich ein achtköpfiges Team des Vereins sowie der Hundeschule „Hand und Pfote“ um die Organisation der Veranstaltung gekümmert. Und so war an alles gedacht: Für Hunde und Menschen war ein abwechslungsreicher Parcours aufgebaut worden, die Besucher konnten sich mit Kaffee, Kuchen und Leckerem vom Grill stärken. Doch selbst die eigens aufgebauten Zelte änderten nichts daran, dass das nasse und kühle Wetter offenbar viele von einem Besuch der Tierauffangstation am Langenscheid abhielt. Und so endete die Veranstaltung früher als ursprünglich geplant.

„Das ist natürlich schade. Das war eigentlich eine tolle Veranstaltung“, sagte Petra Schrön vom Vorstand des Tierschutzvereins Halver-Schalksmühle. Die Mit-Organisatorin und Moderatorin des gestrigen Tages, Claudia Kruhm, vermutete allerdings auch, dass einige Hundebesitzer die Befürchtung hatten, mitsamt ihrer Vierbeiner überfordert zu sein. „Dabei ging es hier doch nur um den Spaß“, betonte Kruhm. Zwar konnten die Hunde über eine Leiter steigen, ins Wasser steigen oder balancieren – „aber man durfte auch Leckerlis als Motivationshilfe oder den Hund an die Leine nehmen“, sagte Kruhm. Zudem hatte jeder menschliche Teilnehmer die Möglichkeit, ein „Scheitern“ seines vierbeinigen Freundes durch eigenen Einsatz wett zu machen: Wenn der Hund zum Beispiel nicht ins Wasserbecken wollte, war eben der Mensch gefragt.

Trotz des hohen Spaßfaktors: Die Jury aus Jürgen Hennern, Petra Steckel und Ethel Euler vergab auch Punkte und kürte letztlich gleich zwei Halveraner „Superteams“: Den ersten Platz teilten sich Heidi Bettien mit ihrem Hund Felix und Thomas Winterberg mit seiner Paula. Die Plätze zwei und drei belegten Mareen Schulz mit Cookie und Melina Caas mit Melody. ▪ Frank Zacharias

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare