Halvers Neubaugebiet erhält großen Spielplatz

Schöner spielen am Schmittenkamp

Markus Tempelmann und Claudia Friedrich aus der Kämmerei mit Bauamtsleiter Michael Schmidt auf der Fläche, auf der die neue Anlage entstehen soll.
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Markus Tempelmann und Claudia Friedrich aus der Kämmerei mit Bauamtsleiter Michael Schmidt auf der Fläche, auf der die neue Anlage entstehen soll.

Wenn die ersten Vorhaben privater Bauherren am Schmittenkamp in Gang kommen, dürfte ein öffentliches schon recht weit sein. Die Kinder im neuen Wohngebiet in Ehringhausen bekommen einen Spielplatz.

Halver - Vorgesehen war die Anlage ohnehin auf der Höhe des nordöstlichen Teils des Geländes. Inzwischen gibt es einen ersten Entwurf, der in Kürze den politischen Gremien vorgestellt werden und auch mit den künftigen Anwohnern noch abgestimmt werden soll.

In der Verlängerung der alten Schmiedestraße bergan in den Wald soll der Platz auf dem leicht hängigen Gelände eine Vielzahl von Attraktionen für die jungen Familien bieten, die in diesem und den kommenden Jahren dort bauen: Seilbahn, große Rutsche, Slackline-Parcours, Wasserspielplatz, Trampoline, Steigstämme, Sonnenbänke und mehr – ähnlich ausgestattet wie der stadtzentrale Spielplatz am Rathaus, aber auf einer deutlich größeren Grundfläche könnte die Anlage durchaus auch Anziehungspunkt für Familien außerhalb des Stadtteils werden.

Kostenpunkt: 150 000 Euro

150 000 Euro stehen dafür im Haushalt für 2021 zur Verfügung, erläuterten die Fachbereichsleiter Markus Tempelmann (Kämmerei) und Michael Schmidt (Bauen und Wohnen) zusammen mit Claudia Friedrich (Kämmerei) bei einer kurzen Vorstellung auf der jetzt noch schneebedeckten Wiese.

So sieht der Entwurf für den neuen Spielplatz am Schmittenkamp aus.

Wichtig sei, dass die künftigen Bewohner der am Ende 46 Einfamilien- und weiterer fünf Mehrfamilienhäuser noch Ideen einbringen könnten.

Der Spielplatz, ohnehin verpflichtend für ein Neubaugebiet dieser Größenordnung, könnte zudem möglichst früh einen ganz praktischen Zweck erfüllen. Wenn es am Schmittenkamp massiv ans Bauen geht, hätten die Kinder bereits in dieser Phase eine Anlaufstelle. Die Erfahrung zeige, dass in der Bauphase der Nachwuchs sonst gerne auch die Baustellen spielerisch erobert.

34 von 46 Grundstücken verkauft

Sorge, dass die Stadt auf Grundstücken in der neuen Siedlung sitzen bleibt, treiben die Verantwortlichen Im Rathaus nicht um. Im April vergangenen Jahres hatte mit dem Baubeschluss auch die Vermarktung beginnen können. Von 46 Grundstücken seien 34 verkauft. Für die zwölf übrigen Flächen lägen Reservierungen vor, sagt Tempelmann über den aktuellen Stand der Dinge.

Noch nicht entschieden ist über die Flächen für Geschosswohnungsbau im unteren Teil der Siedlung.

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