33. Halveraner Weihnachtsmarkt lockt in die Innenstadt

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Halver - Zum 33. Mal verwandelten sich die Bahnhofstraße und der Kulturbahnhof in eine weihnachtliche Welt. Am Wochenende fand drei Tage lang der Halveraner Weihnachtsmarkt statt

Den Nikolaus mochte niemand verpassen: Kaum war sein Schlitten in der Ferne gesichtet, leuchteten Kinderaugen am Samstag erwartungsfroh. Dichtes Gedränge herrschte rund um die Bühne, wo sich der bärtige Mann am Nachmittag die Ehre gab. Mit Gedichten hießen die Kinder ihn in seinem roten Mantel willkommen. Wie nicht anders zu erwarten, hatte er für brave Jungen und Mädchen auch Geschenke dabei. Einmal mehr avancierte der Besuch des Nikolaus zu einem Höhepunkt des dreitägigen Markts. 

Der 33. Halveraner Weihnachtsmarkt

Wer nach Weihnachtsgeschenken Ausschau hielt, in Ruhe bummeln, Freunde und Bekannte treffen oder etwas Leckeres genießen wollte, fand in der weihnachtlichen Budenstadt ein attraktives Angebot vor. Viele heimische Vereine, Schulen und Kreative aus Halver und Umgebung machten bei der 33. Auflage des Weihnachtsmarktes mit. Die unterschiedlichsten weihnachtlichen und winterlichen Gaumenfreuden hielt die Schlemmermeile bereit. Von Grünkohl mit Mettwurst bis zu Wildspezialitäten, von wärmenden Suppen bis zu Gegrilltem, Backfisch, geräucherten Forellen und gebratenen Reibeplätzchen, Crêpes und Flammkuchen reichte die Speisenvielfalt an liebevoll dekorierten Ständen. Sogar würzige Kekse nach Hildegard von Bingen gab’s. 

Auch das Getränkeangebot war groß. Ob heißer Moon-shiner, heißer Apfelsaft mit Bratapfellikör, Glühwein, Kakao oder Kinderpusch: Alles, was bei der Kälte wärmte und kalte Finger auftaute, war da. Zum Verweilen und Genießen luden weihnachtlich geschmückte Stehtische oder kleine Sitzecken ein. 

Eindecken konnten sich die Besucher überdies mit vielen originellen und selbst gefertigten Geschenk- und Dekoartikeln. Für das Wohlbefinden gab’s feine Seifen, Wärmendes aus Lammfell und Wolle, Decken, Mineralien und vieles mehr. Plätzchen- und Marmeladenliebhaber verwöhnte die Familie Nickel im Dienst der guten Sache. Kindern in Kasachstan und einem Rentnerpaar aus Halver, das dringend eine Waschmaschine brauchte, kam der Erlös im Vorjahr zugute. Zwiebelmarmelade war diesmal ein Renner. 

Zur Unterstützung einer Schule in den Slums von Nairobi verkaufte Elke Schmidt afrikanisches Handwerk. Tombola-Lose konnten die Besucher beim Förderverein Seniorenheime erwerben. Fair gehandelte Produkte gab’s beim Weltladen. Feine Handarbeiten, Adventsgestecke, Krippen, beleuchtete Weihnachtskarten, bemalte Steine, Schmuck aus Glasperlen und Halbedelsteinen und vieles mehr lockte an die Kreativstände. 

Besonderes ließ sich die Kita Wundertüte aus Oberbrügge mit einer interaktiven Krippe einfallen. Der Erlös war für eine Weihnachtsfeier an Heiligabend (18 Uhr) für alle, die Weihnachten nicht allein feiern wollen, bestimmt. Auch das Bühnenprogramm bereicherte die Kita mit Weihnachtsweisen.

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