Halveraner Polizeiwache soll modernisiert werden

Polizeioberkommissar Nils Haböck freut sich auf die Modernisierung. ▪ Weber

HALVER ▪ Neue Fenster, neue Türen, neue Technik: Die Halveraner Polizeiwache soll modernisiert werden. Wann, das steht allerdings noch nicht fest. Nur eins: Die Vorbereitungen laufen bereits jetzt auf Hochtouren.

„Zuerst gab es Überlegungen, ins ehemalige Sparkassengebäude umzuziehen. Das steht nicht mehr zur Diskussion“, sagt Thorsten Hecker, Leiter der Wache. Der Entschluss, im alten Gebäude zu bleiben ist also gefasst – jetzt gilt es den Plan nur noch in die Tat umzusetzen.

Mehrere hundert Quadratmeter haben die Polizisten im Gebäude an der Frankfurter Straße zur Verfügung. Und die sollen jetzt sowohl technisch, als auch energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Hecker: „Wir hoffen, dass alles schnell über die Bühne geht.“ Das heißt auch, dass die Bauarbeiten vermutlich den laufenden Betrieb stören könnten. Für diesen Fall, sagt der Leiter, hätten sie allerdings bereits eine Ausweichmöglichkeit gefunden. Solange die Handwerker das Gebäude modernisieren, könnten die Polizisten in der leer stehenden Firma nebenan unterkommen. „So sollte es keine Probleme geben“, meint Hecker.

Nachdem das 40 Jahre alte Gebäude vor einigen Jahren neu verklinkert und isoliert worden war, soll es nun also auch von Innen modernisiert werden. Eine Maßnahme, die sich die Polizisten schon länger wünschen. In den vergangenen Monaten und Jahren sind zahlreiche Polizeidienststellen im Märkischen Kreis umgebaut worden. Und die Halveraner stehen eben etwas weiter hinten auf der Liste. Derzeit arbeiten übrigens insgesamt rund 20 Beamte dort  – die Wache ist rund um die Uhr besetzt.

Und wie geht’s jetzt weiter? „Wir sprechen uns mit dem Besitzer ab, was alles gemacht werden muss und was auch tatsächlich möglich ist“, erklärt Thorsten Hecker. Neben neuen Türen und Fenstern stehen zahlreiche Erneuerungen auf der Wunschliste. Sind diese Entscheidungen gefällt, geht’s noch um die Kosten. Um die Details kümmern sich dann die Techniker der Polizeibehörde und die zuständigen Handwerker. ▪ Lisa Weber

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