Halveraner Lokalpolitiker sehr zufrieden mit Straßensanierung in Krause Buche

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Sehr zufrieden mit der Sanierung äußerten sich Vertreter von CDU, UWG, FDP und Grünen.

Halver/Schalksmühle – Sehr zufrieden mit dem ersten Bauabschnitt der Straße zwischen Krause Buche und Rotthausen zeigten sich Vertreter von vier Ratsfraktionen bei einem Termin vor Ort.

„Wir haben das Ganze gemeinsam angeleiert, angefangen mit der Verteilung der Mittel für den Innen- und Außenbereich“, sagte Martina Hesse (CDU) bei dem Treffen mit Vertretern aus CDU, UWG, Grünen und FDP. Dabei wurde der erste Abschnitt von Krause Buche bis Schöneberge, der Ende Juni fertiggestellt wurde.

Seit Juni vergangenen Jahres hatten sich die vier Fraktionen dafür eingesetzt, dass der außerstädtische Bereich bei der Straßensanierung stärker berücksichtigt wird. 60 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel sollten demnach für inner- und 40 für außerstädtische Straßen genutzt werden. Statt 100.000 Euro, wie ursprünglich von der Verwaltung für den Außenbereich veranschlagt, standen somit 300.000 Euro zur Verfügung.

„Wichtig ist, dass wir vom Patchen weggekommen sind hin zu einer ordentlichen Straße“, sagte Markus Nothjunge (UWG). Die Priorisierung sollte sich wie auch im Innenstadtbereich nach den Kriterien Erhaltungszustand, Frequentierung, geplante Maßnahmen von Versorgern sowie der Bedeutung der Straße richten.

„Es war eine intensive Diskussion, wie die Mittel verteilt werden sollen zwischen Innen- und Außenbereich“, sagte Karl-Friedrich Osenberg (Grüne). „Es ging uns aber darum, dass dadurch nicht gespalten wird.“ Der Ausbau sei gut gelungen. Wenn man den zweiten für das kommende Jahr geplanten Abschnitt betrachte, in dem die Schäden größer sind, sehe man, wie wichtig es ist, diese Straße in Ordnung zu bringen.

„Die Straße ist zwar im Außenbereich, ist aber für alle Halveraner und auch viele Schalksmühler eine wichtige Verbindungsstraße“, betonte Sascha Gerhardt (FDP) die Notwendigkeit dort tätig zu werden.

Im ersten Bauabschnitt wurde die Straße von Krause Buche bis Schöneberge saniert.

Auf der vom Ausschuss für öffentliche Einrichtungen ursprünglich im September 2018 beschlossenen Prioritätenliste stand aber die Verbindungsstraße von der L528 nach Rotthausen gar nicht an erster Stelle. Stattdessen sollten 2019 die Straßen Hesseln und Im Sumpf saniert werden. Dieser Beschluss wurde nach Einspruch dreier Ausschussmitglieder im Rat wieder aufgehoben. In der nächsten Sitzung im November stimmte der Ausschuss dann mehrheitlich – bei vier Gegenstimmen der SPD – dafür, die Straße ab Krause Buche zu sanieren.

„Es war richtig, dass wir umgeschwenkt sind auf diese Straße“, sagte Andreas Hesse (CDU). Die Sanierung der Straße sei etwas Besonderes. Es sei eine Art Experiment gewesen, mit relativ wenig Geld so einen langen Straßenabschnitt zu sanieren, nämlich fast einen Kilometer für den ersten Bauabschnitt bis zum Hof Schöneberge. Die Kosten dafür betrugen 300.000 Euro. „Ich bin regelrecht begeistert, wie gut die Straße geworden ist“, sagte Hesse. Das Vorgehen in Schöneberge könne auch ein Rezept bei weiteren Straßensanierungen sein.

„Wir haben hier richtig Meter gemacht“, zeigte sich Gerhardt ebenfalls sehr zufrieden. Anhand des Verkehrs sei klar zu erkennen, dass die Straße eine hohe Frequenz habe. Das Kriterium der starken Frequentierung sieht auch Osenberg klar erfüllt: „Würde man eine Verkehrszählung machen, wäre diese Straße weit oben dabei.“

Die erneuerte Straßendecke verleitet allerdings zu einem erhöhten Tempo. Insbesondere an der Hofausfahrt in Schöneberge müsse sich etwas ändern, betonte Osenberg. Neben Geschwindigkeitsbegrenzungen seien auch weitere Maßnahmen denkbar. Entscheiden muss darüber allerdings die Straßenverkehrsbehörde.

Im zweiten Abschnitt bis zur Straße Am Streitstück kurz vor der Ortsgrenze zu Schalksmühle ist die Geschwindigkeit zum Teil bis auf 30 km/h reduziert, aufgrund der stärkeren Straßenschäden. Deswegen hätte man lieber zuerst diesen Abschnitt saniert, sagt Martina Hesse.

Die Verwaltung legte fest, diesen Abschnitt im kommenden Jahr zu sanieren, weil er aufwendiger sei und die Strecke über Krause Buche nach Rotthausen möglicherweise während der Straßen.NRW-Maßnahme an der B229 als Ausweichroute genutzt würde. Um vor Beginn der Maßnahmen an der B229 fertig zu sein, wurde deswegen der leichter zu bewältigende Abschnitt in diesem Jahr saniert.

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