177 Halveraner i-Männchen

HALVER ▪ Für 177 Mädchen und Jungen aus Halver wird der 8. September kein gewöhnlicher Schuljahres-Anfang sein: Für sie beginnt mit diesem Tag der „Ernst des Lebens“ – die Schullaufbahn. Dabei erklärte Reinhard Neuhaus, der in der Stadtverwaltung für Schulangelegenheiten zuständig ist, dass sich die Prognose für das kommende Schuljahr im Großen und Ganzen bestätigt hätte.

„Zuletzt waren wir von 183 Schulanfängern ausgegangen“, so Neuhaus. Leichte Schwankungen gebe es etwa aufgrund von Wegzügen oder vorzeitigen Einschulungen immer wieder. Auch die gestern auf AA-Anfrage veröffentlichte Zahl ist alles andere als verlässlich: „Allein in den vergangenen zwei, drei Tagen hat sich einiges verändert“, weiß Neuhaus um kurzfristige Zu- und Abgänge, die trotz der frühen Anmeldung im November des Vorjahres (!) nie auszuschließen seien. „In den zehn Monaten zwischen Anmeldung und Einschulung kann eben viel passieren“, so der Mitarbeiter des Fachbereichs „Bürgerdienste“.

Fest steht indes die Zügigkeit, mit der die Grundschulen ins neue Schuljahr starten: Die aktuell 87 an der Grundschule „Auf dem Dorfe“ gemeldeten Kinder werden entsprechend auf drei Klassen verteilt werden. Dort, wo im kommenden Schuljahr ohnehin eine Dreizügigkeit festgeschrieben werden soll, bewegt man sich also an der Grenze zur Vierzügigkeit: Eine entsprechende Vereinbarung zur Zügigkeit der Schulen hatten die Ratsfraktionen im Frühjahr getroffen (der AA berichtete). Auch die Lindenhofschule setzt diese Vorgabe bereits ein Jahr zuvor um: Mit 54 i-Männchen wird sie 2011/12 nominell zweizügig fahren, wenngleich die Schule bekanntlich ein jahrgangsübergreifendes Konzept anbietet. 36 Mädchen und Jungen starten indes in Oberbrügge ihre Schullaufbahn, so dass dort zwei erste Klassen gebildet werden können – ab dem kommenden Jahr ist dort jedoch nur noch eine Einzügigkeit für neue Jahrgänge vorgesehen.

Seit dem Wegfall der Schulbezirksgrenzen würden die Halveraner Eltern von ihrer Wahlfreiheit Gebrauch machen, so Reinhard Neuhaus. Zwischen allen ehemaligen Bezirken fände ein reger Austausch statt – wohl auch eine Folge unterschiedlicher pädagogischer Konzepte.

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