Keine Müllberge zum Jahreswechsel in Halver

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Reinemachen: Ein Mitarbeiter des Bauhofs räumt die Böllerreste auf der Südstraße mit einem Laubbläser zusammen.

Halver - Die Halveraner haben zum Jahreswechsel nicht so viel Müll hinterlassen wie in den Vorjahren. Die Silvesterbilanz fällt in der Verwaltung positiv aus. „Aus ordnungsrechtlicher Sicht war es ziemlich ruhig“, sagt Larissa Arnold vom Fachbereich Bürgerdienste. Rückmeldungen über Verstöße seien bisher noch nicht eingegangen.

Die Stadt sei auch weniger verdreckt gewesen, das zumindest ist Arnolds Eindruck von einem ersten Rundgang am Neujahrstag. „Eine Vermüllung, wie man sie aus anderen Jahren kannte, habe ich nicht feststellen können“, sagt sie.

Hier und da finden sich am Mittwochvormittag natürlich noch einige Hinterlassenschaften der Silvesternacht: Reste von Knallern verschiedener Größe, die Holzstäbe von Raketen und diverse Feuerwerksbatterien liegen hier und da auf dem Bürgersteig oder auf der Straße. Manchmal nur wenige, an anderen Stellen auch mehr. Auch Bier- und Sektflaschen stehen und liegen daneben. Allerdings haben sich die Halveraner an vielen Stellen offenbar bemüht, die Reste vom Böllern selbst zusammenzuräumen, denn in manchen Mülleimern und drumherum stapelt sich der Müll. An anderen Stellen findet sich am Mittwochvormittag nach Neujahr kaum noch oder gar kein Müll mehr, etwa vorm Kulturbahnhof oder auf dem Gelände zwischen Ganztagsschule und AFG.

Aufgeräumt haben natürlich nicht nur die Feiernden und die Anwohner, sondern auch die Mitarbeiter des Baubetriebshofs. Am Mittwochvormittag waren ein Mitarbeiter des Bauhofs, am Nachmittag drei unterwegs, um die Spuren des Jahreswechsels zu beseitigten.

„Es ist weniger Müll als in den letzten Jahren“, bestätigt auch Klaus Ostermann, Leiter des Baubetriebshofs. „Es gab mehrere kleine Ecken: Am Eichholz und am Alten Markt war viel Müll, der Rest kleckert sich durch die Straßen durch.“ Es sei mal hier, mal dort etwas zu beseitigen. „Aber wir hatten nicht die großen Katastrophen wie in anderen Jahren.“

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