Herpine-Freundeskreis: "Wir hatten noch nie so viele Besucher!"

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Der einstimmig wiedergewählte Vorstand des Freundeskreises Herpine: Erika Held (Schriftführerin), Dietrich Turck (1. Vorsitzender), Petra Smigay-Müller (Kassiererin), Inge Zensen (Kassenprüferin) und Armin Tomaschewski (Kassenprüfer, von links).

Halver – „Wir hatten noch nie so viele Besucher!“ 75 952 Besucher lockte der Hitzesommer 2018 ins Waldfreibad Herpine. Anhand einer Grafik zeigte Dietrich Turck, 1. Vorsitzender des Freundeskreises Waldfreibad Herpine, am Montagabend bei der Jahreshauptversammlung des Vereins in Räumen der Firma Escha an der Elberfelder Straße die Spitzenwerte des Sommers auf.

Danach erfolgte im Juli und August ein regelrechter Besucheransturm auf das kühle Nass. Der Andrang habe jedoch auch gezeigt, dass die Kapazität des Kiosks für einen derartigen Boom zu gering gewesen sei. Aus diesem Grund sei eine umfangreiche Renovierung des Kiosks mit Erneuerung der technischen Anlage angedacht.

Angeschafft werden sollen Hochleistungsgeräte, die das Zehnfache der jetzigen Fritteusen schaffen. „Die Möglichkeit Pommes zu machen, ist wichtig – und ein Garant für die Zufriedenheit der Gäste“, betonte der 1. Vorsitzende. Nicht bewährt habe sich das Konzept, zeitgleich zum Kiosk ein Zelt zu öffnen. Im Zuge der Renovierung solle der Kiosk geringfügig vergrößert werden, damit drei bis vier Mitarbeiter dort arbeiten können.

Freibad schreibt Pluszahlen

Die Herpine habe 2018 Pluszahlen geschrieben, sodass sie auch für die Bürgerstiftung nachhaltig sei. Zur Wiederwahl stand bei der Versammlung, die traditionell mit einem Imbiss eröffnet wurde, der komplette Vorstand des Freundeskreises. En bloc bestätigte die Versammlung Dietrich Turck als 1. Vorsitzenden, Petra Smigay-Müller als Kassiererin, Erika Held als Schriftführerin sowie die beiden Kassenprüfer Inge Zensen und Armin Tomaschewski in ihren Ämtern. Einstimmig sprach sich die Versammlung für die Fortsetzung der erfolgreichen Vorstandsarbeit in bewährter Konstellation aus.

Investitionen stehen an

Wie Dietrich Turck anschließend ausführte, stehen in der Herpine größere Investitionen an. „Eine umfangreiche Förderung ist beantragt worden, um die Beckenwände zu sanieren“, erklärte er. Da im Falle der Sanierung auch die Rutsche verlängert werden müsse, gelte es, dafür Geld zurückzustellen. Phillipp Hutt, Geschäftsführer der Herpine, habe darum gebeten, dafür zu sparen.

Für das laufende Jahr plane der Freundeskreis Ausgaben in Höhe von insgesamt 11 000 Euro, unter anderem für die Wartung und Instandhaltung von Spiel- und Sportgeräten. Sorgen bereite der Herpine zudem die für die Warmwasserversorgung zuständige Solaranlage. „Die Solaranlage ist so defekt, dass sie ersetzt werden muss.“ Zehn Jahre sei die Anlage in Betrieb gewesen.

Mit einem Blick auf die Termine der neuen Badesaison schloss Dietrich Turck seinen Jahresbericht in Form einer Power-Point-Präsentation. Als Termin der Saisoneröffnung gab er dabei Sonntag, 5. Mai, bekannt. Geplant seien erneut Spielnachmittage – immer dienstags – und Seniorentreffen (Bewohnerausflüge des Seniorenzentrums Bethanien).

Ob ein Volleyball-Turnier auf dem Gelände stattfinden könne, sei vom Wetter abhängig. Für das Eröffnungsfest der Herpine stellte Dieter Peukert aus dem Orgateam erneut einige Höhepunkte in Aussicht.

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