Keine Wechselabsichten

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Das Team der Werkstatt Autoprofi Turck, hier Mitarbeiter Marvin Kuhn, hat bislang nur wenige Sommerreifen aufgezogen. Dies könnte sich bei warmem Wetter schnell ändern.

Halver - „Wir haben bislang maximal bei fünf Autos von Winter- auf Sommerreifen gewechselt. Und ich habe 300 Sätze Reifen eingelagert“, sagt Frank Turck, Inhaber der Autowerkstatt Auto Profi Turck in Halver.

Warum die Halveraner der Faustregel für montierte Winterreifen – „Von Oktober bis Ostern“ – nicht folgen, erklärt er sich so. „Die Leute misstrauen dem Wetter. Wir hatten vor kurzem noch Frost und Schnee. Und das Sauerland ist prädestiniert dafür, dass es auch im April nochmal schneien kann.

Bisher waren die Temperaturen in diesem Jahr zu niedrig, die Sonne hat sich zu selten gezeigt.“ Außerdem lägen in diesem Jahr die Osterfeiertage besonders früh. Dies sei auch ein Grund dafür, warum er bislang fast keine Anfragen für Reifenwechsel-Termine vorliegen habe.

Generell sei das Verhalten der Autofahrer beim Reifenwechsel stets von den äußeren Bedingungen abhängig und somit kaum planbar. „Wenn im Winter die erste Schneeflocke fällt, dann geht das hier los“, sagt Turck aus Erfahrung. Dann sei der Ansturm teilweise so groß, dass er keine Termine mehr anbieten könne.

Der Wechsel von Winter- auf Sommerreifen verlaufe hingegen generell „schleppender“ als von Sommer- auf Winterreifen. Frank Turck vermutet, dass der große Ansturm bei den ersten aufeinanderfolgenden warmen Tagen in diesem Jahr beginnen wird.

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