DRK-Ortsverein im Aufwind

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Wichtiges Thema bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins: Fortbestand und Zukunft.

Halver -  Im Aufwind befindet sich derzeit der DRK-Ortsverein Halver, was nicht zuletzt die mit über 40 Anwesenden gut besuchte Jahreshauptversammlung am Dienstagabend im eigenen Domizil unter Beweis stellte.

Die so selbstverständlich gewordenen zahlreichen Einsätze und Aktivitäten der ehrenamtlich engagierten Rotkreuzler haben in den letzten Jahren ein „Schattendasein“ geführt, wie es Ehrenvorsitzender Hans-Jürgen Kammenhuber nannte. Damit ist es jetzt vorbei: Wie Vorsitzender Andre Trimpop in Erinnerung rief, haben Regionale-Planungen bezüglich des Stadtparkes beim DRK große Sorge ausgelöst. Von einem Teilabriss, später von einem Abriss des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses, seit 2008 neue Unterkunft des DRK-Ortsvereins, ist die Rede. „Das wäre für uns katastrophal“, betonte Trimpop. Wie bereits berichtet, war im Rahmen dieser Planung dem DRK als Ausweichmöglichkeit die einstige Unterkunft der Löschgruppe Carthausen angeboten worden. Für die Rotkreuzler und ihren Fuhrpark aber zu klein und zu dezentral. „Andere Möglichkeiten scheiterten an der Finanzierung; es gibt keine Alternativen zu unserem jetzigen Standort“, brachte es Trimpop auf den Punkt. Bei der Regionale-Planung würden gewachsene Strukturen am Ort einfach nicht berücksichtigt, wurde kritisiert.

Nach Gesprächen mit Politik, Regionale-Leitung und heißen Diskussionen in der Öffentlichkeit kommt beim DRK wieder Hoffnung auf. Aber auch wenn Bürgermeister Eicker den politischen Gremien nun eine Umplanung des Stadtparkes mit Einbeziehung des DRK-Domizils empfiehlt, wollen die Rotkreuzler weiterhin für den Erhalt ihres Standortes kämpfen. „Der DRK Ortsverein ist eine Institution, die schon immer in der Stadtmitte angesiedelt war, und das sollte so bleiben“, meinte auch Kammenhuber.

Einen weiteren positiven Effekt konnte Rotkreuzleiter Werner Neuhoff bei seinem Gemeinschaftsbericht nennen: In 2014 eine Verstärkung durch vier neue Mitglieder. Sein Bericht machte auch deutlich, was die Aktiven des Vereins leisten: 2013 insgesamt 6362 Dienststunden (pro Helfer etwa 300 Stunden) bei 21 Sanitätswachen, 14 gemeinsamen Einsätzen mit der Feuerwehr, Lehrgängen wie lebensrettende Sofortmaßnahmen, Erste Hilfe und Notfalltraining sowie der Betreuung von acht Blutspenden.

Befürwortung von Kassenbericht und Wirtschaftsplan 2014, einstimmige Entlastung des Vorstandes sowie die Wahl des neuen Kassenprüfers Stefan Borlinghaus gingen der Diskussion um Fortbestand und Zukunft des DRK-Ortsvereins reibungslos voran. - iwo

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