Britische Punkmusik mit Ohrwurmcharakter

Das britische Trio der Muncie Girls kommt mit einer Mischung aus Indiepunk und poptauglichem Punk-Rock zum Summerfest nach Halver.

Halver -  Am 11. Juli verwandelt sich der Halveraner Rathauspark für einen Tag wieder in ein großes Festivalgelände, wenn das 2. Hardcore Help Foundation Summerfest mit 15 Bands auf zwei Bühnen stattfindet.

Der Eintritt auch dieses Mal wieder frei und alle Einnahmen kommen die Hilfsprojekten für Flüchtlinge oder Obdachlose in Deutschland oder Projekten in Kenia oder den Philippinen zu Gute.

Als Vorgeschmack auf des Summerfest stellt unsere Redaktion in den kommenden Tagen alle Künstler des internationalen Line-Ups vor. Dieses Mal dreht sich alles um ein Trio aus Exeter und eine Band aus Aschaffenburg.

The August aus Aschaffenburg

Ganz neu im Musikgeschäft sind The August nicht, doch mit dem Auftritt beim Summerfest feiern die Aschaffenburger ihre Premiere in Halver. Das Quintett um Sänger Martin Zabel tritt in ganz neuer Gestalt auf. Präsentierten sich die Unterfranken in der Vergangenheit vor allem mit Metallcore und Post-Hardcore vorrangig von ihrer harten Seite, hat die Band in jüngster Vergangenheit eine Wandlung durchgemacht.

The August

Mit ihrem ersten Album „Lizzard King“ schlugen The August neue Klänge an, präsentierten eine Mischung aus Ambient und Post-Rock gepaart mit Elementen aus ihrer bisherigen Post-Core Zeit. Dabei experimentiert das Quintett sowohl mit Klängen des Indie-Rock als auch Ambient typischen langgezogenen und sanften Klängen genau so wie mit hallenden Gitarren, Synthie-Effekten und viel Dynamik. Dabei kommt es auch immer wieder vor, dass die Aschaffenburger mit ihren Liedern das Popgenre streifen, ihre eigentliche Richtung aber nie aus den Augen verlieren.

Muncie Girls aus Exeter

Völlig anders geht ges bei den Muncie Girls zu. Das Trio aus dem britischen Exeter, das mit Lande Hekt nur eine Frau in seinen Reihen aufweist, präsentiert mit ihren Punk- und Indie-Punk viel Energie in ihren Stücken.

Parallelen zu weltweit erfolgreichen und massentauglichen Punk-Bands rund um die Jahrtausendenwende sind unschwer zu erkennen, mischt sich doch immer wieder Popmusik in die Lieder, die auch mal die Oberhand gewinnt. Neben der perfekt abgestimmten Mischung aus Gitarre, Bass und Schlagzeug sorgen vor allem die eingänglichen und melodischen Refrains von Sängerin Lande Hekt dafür, dass Lieder wie „Railroad“ mit ihrem Potenzial durchaus zum Ohrwurm werden.

Beim nächsten Mal geht es mit einer Band aus der Heimat des Sambas und einem Singer/Songwriter, der schon Vorjahr im Rathauspark hätte auf der Bühne stehen sollen, weiter.

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