Born from Pain und Ghost of a Chance zeigen Kontraste

Seit knapp 20 Jahren gibt es die deutsch-niederländische Band Born from Pain, die seit jeher ihrer Grundausrichtung treu blieb und erstmals in Halver auftritt.

Halver - Von ruhig und nachdenklich bis laut und schnell wird den Musikfans am 11. Juli wieder die gesamte Bandbreite von Rock, Punk, Metal und Hardcore geboten. Für einen Tag verwandelt sich der Halveraner Rathauspark wieder in ein großes Festivalgelände, wenn das 2. Hardcore Help Foundation Summerfest mit 15 Bands auf zwei Bühnen stattfindet.

Der Eintritt ist auch dieses Mal wieder frei und alle Einnahmen kommen Hilfsprojekten in Deutschland, Kenia und den Philippinen zu Gute. Als Vorgeschmack auf des Summerfest stellt der Allgemeine Anzeiger in den kommenden Tagen alle Künstler des internationalen Line-Ups vor.

Heute dreht sich alles um eine Gruppe, die schon seit den 1990-er Jahren durch die Welt tourt und einen Singer/Songwriter, dessen Summerfest Premiere mit einem Jahr Verspätung bevorsteht.

Als eine der ersten Bands, die in Europa eine Mischung aus Crossover und Metalcore spielten, starteten Born from Pain im Sommer 1997 ihre Laufbahn. In Anlehnung an die für sie prägenden Crossover Musik der USA, deutschen Trashmetal und Deathmetal aus Florida hat die deutsch-niederländische Band schnell ihre eigene Mischung aus schnellen Gitarrenriffs und treibenden Rhythmus. „Wir haben uns nie einem Trend angepasst und stattdessen immer die eigene Richtung beibehalten“, sagen Born from Pain über Sicht selbst mit Blick auf die kaum veränderte Musik seit der Gründung.

Auch bei den Texten blieben die Künstler ihren Themen um Melancholie, Sozialkritik, Frustration und Zusammenhalt über fast zwei Jahrzehnte treu. Die einzige Neuerung in den vergangenen Jahren war neben der Rückkehr von Gründungsmitglied Servee Olieslagers der Einsatz von elektronischen Elementen bei der Musik. Ansonsten sind Born from Pain trotz mehrerer veröffentlichter Alben, darunter auch ihr aktuelles Werk „Dancing with the Devil“, die meiste Zeit des Jahres auf Tour. Egal ob in den USA, Südamerika, Europa oder beim legendären Wacken Open Air haben Born from Pain schon viele Bühnen dieser Welt gesehen. In Halver aber feiert die Band ihre Premiere.

Ghost of a Chance feiert seine verspätete Premiere beim Summerfest

Keineswegs Neuland ist die Bühne im Rathauspark für Tobias Heiland alias Ghost of a Chance. Der Singer/Songwriter gehörte bereits mehrfach zum Aufgebot des Midsummer Open Air, das vor dem Summerfest der Hardcore Help Foundation zehn Jahre lang die Musikfans nach Halver lockte, und ist daher kein Unbekannter. Eine Premiere ist es für den Solokünstler aber dennoch, nachdem er den eigentlich ersten Auftritt beim Summerfest vergangenes Jahr kurzfristig absagen musste. Bei seiner Musik setzt Tobias Heiland, der früher selbst in einer Hardcore-Band spielte, auf Einflüsse aus amerikanischen Folk, Indie und Blues zusammen mit substanzreichen Texten. Durchaus ein Kontrast zum restlichen Line-Up in Halver.

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