Suche nach Kochtöpfen für Flüchtlinge

Derzeit werden in Halver neue Flüchtlingsunterkünfte hergerichtet. Neben materiellen Dingen werden momentan aber vor allem Zeitspenden benötigt.

Halver - Derzeit leben rund 130 Flüchtlinge in Halver. Bis zum Jahresende sollen es bis zu 200 werden. Viele Bürger wollen helfen. Vor allem mit Spenden. Die sind gerne gesehen, allerdings werden derzeit ausschließlich Töpfe und Pfannen benötigt.

Lüdenscheid und Iserlohn haben in der vergangenen Woche je 150 Flüchtlinge zugewiesen bekommen. Und auch in Halver stellt man sich auf zahlreiche neue Zuweisungen ein – wenn auch nicht in dem Ausmaß. Über Sachspenden freuen sich die Flüchtlinge immer, momentan werden aber ausschließlich Töpfe und Pfannen gesucht.

Wer diese zur Verfügung stellen und spenden möchte, kann sich im Rathaus bei Frank Kalinowski, Zimmer 1, Telefon 0 23 53/7 31 51, oder Vivien Hartauer, Zimmer 10, Telefon 0 23 53/7 31 57, melden und das Kochgeschirr dort abgeben.

Nur spenden, was auch gebraucht wird

„Wir bitten darum, wirklich nur das zu spenden, was wirklich gebraucht wird“, sagte kürzlich Thomas Gehring, Fachbereich Bürgerdienste. Besonders problematisch seien beispielsweise Möbelspenden. Zwar würden derzeit gerade neue Unterkünfte am Kirchlöher Weg hergerichtet, die noch komplett möbliert werden müssten, jedoch sei das mit Spenden oft problematisch. „Der Platz ist sehr begrenzt. Außerdem müssen wir für Gleichberechtigung sorgen“, erklärte Gehring.

Betreuungsangebote ebenso erwünscht

Organsiert werden Spendenaktionen vor allem über die Flüchtlingshilfe. Neben Sach- sind momentan vor allem Zeitspenden hilfreich. Derzeit gibt es beispielsweise bereits verschiedene Sportangebote. Aber auch Dolmetscher-Dienste, Besuchsdienste oder die Begleitung bei Behörden- oder Arztbesuchen wären hilfreich. Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich bei der Flüchtlingshilfe melden. Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter www.fluechtlingshilfe-halver.de.

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