Wanderung oben an der Volme

Lecker wandern im Volmetal

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Halver/Kierspe  Bei mildem, aber regnerischem Wetter erkundeten gestern rund 250 Teilnehmer bei der diesjährigen „Oben an der Volme“-Wanderung die heimische Natur.

Zum zweiten Mal war die federführend von Ralf Thebrath (Freizeit- und Naherholungsbeauftragter für die Region „Oben an der Volme“) mit Unterstützung der SGV-Ortsvereine Halver, Kierspe und Rönsahl organisierte Veranstaltung als kulinarische Wanderung mit Genussstationen am Wegesrand angelegt. 

Startpunkt war in diesem Jahr die Karlshöhe in Halver, Ziel die Historische Brennerei in Kierspe-Rönsahl, von wo aus auch der Rücktransport in (Klein)-Bussen erfolgte. 

Die 215 Genusstickets, die an verschiedenen Stationen zum Verzehr der Leckereien der heimischen Gastronomen berechtigten, waren schon im Vorfeld restlos ausverkauft. Weitere Wanderer schlossen sich der mehrstündigen Gruppenwanderung auch ohne Ticket an oder stiegen unterwegs ein. Natur- und Wanderfreunde jeglichen Alters, alle wetterfest mit Regenjacken und (vielfach) Schirmen ausstaffiert, machten bei der Wanderung durch die herbstliche Natur mit. 

Nicht nur aus den Volme-Kommunen, auch aus Lüdenscheid nahmen viele Wanderer an der 17 Kilometer langen Wanderung von Halver über Mühlen-Schmidthausen zum Wanderparkplatz Elbringhausen, dem Aussichtsturm Wienhagen, Dörscheln/Bürhausen bis zur Brennerei in Kierspe-Rönsahl mit. 

Unterwegs versorgten Gastronomiebetriebe aus der Region die Teilnehmer mit appetitlichen Häppchen. In Mühlen-Schmidthausen beispielsweise, um eine Station herauszugreifen, verwöhnten der Heimatverein Kierspe und das „Fuchsloch“ (Gut Voswinckel) auf freier Bahn mit schmackhafter Wegzehrung. Der Heimatverein steuerte Schmalzbrote vom holzbefeuerten Steinofen und Iserkauken (Knackwaffeln) mit Anis und Zimt, wie sie in früheren Zeiten die Hammerschmiede zu besonderen Gelegenheiten backten, zur Wanderung bei. 

Am Stand des Gutes Voswinckel lockten Bruschetta-Häppchen und gefüllte Pilze zum Probieren. Kennenlernen konnten die Wanderer zudem die Küche beziehungsweise die edlen Tropfen vom Gasthof Höll, der Rönsahler Brauerei, der Hendrik Gesen Koch Task Force, vom Löwenzähnchen und von Jacques’ Weindepot. 

Auch in der Brennerei, wo die Wanderung in gemütlicher Runde endete, erwartete die Teilnehmer eine ansprechende Bewirtung. „Anspruchsvoll, aber schön“, fanden Teilnehmer die Tour. „Schöne Aussichten“ gefielen vielen. „Nur das Wetter hätte besser sein können“, meinten andere. Als sich am frühen Nachmittag die dicken Regenwolken verzogen, waren die Wanderer auch mit der Witterung versöhnt.

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