Faszination Modelleisenbahn

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Modelleisenbahntage in Halver

Halver - Im Clubheim am Weißenpferd drehte sich an diesem Wochenende alles um Modelleisenbahnen. Dort galt die Aufmerksamkeit dem reibungslosen Betrieb der großen Spur-1-Anlage sowie der H0-Anlage mit immer weiter wachsender Landschaft und der mit so großer Präzision ihre Runden drehenden Hochbahn über den Köpfen.

Die Faszination für die Modelleisenbahnwelten vereinte einmal mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie folgten in Scharen der Einladung des Modelleisenbahnclubs zu den Modelleisenbahntagen an der „wohl größten Anlage des Märkischen Kreises“. Das herbstlich-regnerische Wetter trug das Seine dazu bei, dass die Tische im Panorama-Café an der Strecke zwischen dem Bahnhof Halver und dem großartigen Bahnbetriebswerk mit der Drehscheibe immer gut besetzt waren. 

Für die Spur-1-Anlage gilt der Grundsatz „Wiedersehen macht Freude“. Der Betrieb lief bis auf kleinere Wartungseinsätze wie das Nachfüllen von Brennstoff für den Rauchgenerator weitgehend reibungslos. Immer auf’s Neue beeindruckt der fleißige Schweißer, der einer rostigen Dampflok ans Blech geht. Rastlos drehten auch die mit viel Geschick gealterte Dampflok der Baureihe 50 und das gute alte „Krokodil“ ihre Runden. 

Die größten Baustellen befinden sich in den Landschaften der H0-Anlage: Die auffälligste Veränderung seit dem vergangenen Jahr war die Zeche „Marienschacht“, mit Förderturm und vielen weiteren Gestaltungsdetails dessen, was von so einer Schachtanlage über Tage zu sehen ist. Einige „Kilometer“ weiter wächst ein Berg in die Höhe, auf dem eine noch recht blasse Burgruine schon die Formen des zukünftigen Ausflugsziels zeigt. Noch im Wachstum ist weiterhin auch das Modell der Halveraner Nicolaikirche mit ihrer historischen Umgebung. Zusammen mit dem Freibad Herpine, den Bahnhöfen von Halver und Anschlag sowie dem imposanten Firmengebäude von Heinrich Jung & Sohn erinnert sie nachdrücklich an die Ortsverbundenheit der Halveraner Modellbahner. 

Viele junge Nachwuchskräfte an den Reglern und Schaltstellen machten deutlich, dass der Verein ein so attraktives Angebot bietet, dass er sich fortlaufend verjüngt – ganz abgesehen davon, dass kreative Hobbies grundsätzlich jung halten. Viele kleine und größere Besucher entkamen so dem fiesen Herbstwetter in eine heitere und spannende Welt, in der es viel zu schauen und zu erleben gab. Und wer sich dabei eine Auszeit bei Kaffee, Kuchen oder Deftigem gönnte, wurde während der Rast noch mit einer großartigen Aussicht belohnt.

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