Kommt ein zweiter Kreisel für Halver?

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Könnte es bald eine Planung für einen Kreisverkehr an der Kreuzung Frankfurter-, Marktstraße und Bächterhof geben? Die Unfallkommission sieht darin eine Verbesserung der Situation.

HALVER - Bekommt Halver einen zweiten Kreisverkehr? Nach den Ausführungen von Bürgermeister Dr. Bernd Eicker in der Sitzung des Planungsausschusses ist dies nicht ganz abwegig.

Von Det Ruthmann

Denn er konnte die Mitglieder des Gremiums darüber informieren, dass die Unfallkommission in Halver getagt und sich den Unfallschwerpunkt Marktstraße, Bächterhof, Frankfurter Straße angesehen hat. Eine Überlegung, wie eine Verbesserung der Situation erreicht werden könne, führte das Stadtoberhaupt weiter aus, sei das Aufbringen einer schraffierten Fläche auf der Marktstraße. Dadurch soll das Aufstellen in zwei Reihen (Links- und Rechtsabbieger auf die Frankfruter Straße und den Bächterhof) verhindert werden – auch dies sei ein Ergebnis der Beratungen der Unfallkommission gewesen.

In diesem Zusammenhang, so Eicker weiter, habe man aber auch die schon seit Jahren bestehende Idee, an dieser Kreuzung einen Kreisverkehr zu errichten, ins Spiel gebracht. Um zu bekräftigen, dass es bei der Stadt eine alte Idee ist, zeigte der Bürgermeister den Planungausschussmitgliedern kurz einen entsprechenden Plan.

Letztlich sei es eine Frage der Finanzierung: Da die Frankfurter Straße und der Bächterhof eine Kreisstraße seien, nur die Marktstraße eine städtische, wäre der Märkische Kreis am Zuge, den Kreisel bauen zu lassen. Vertreter des Kreises seien natürlich bei der Tagung der Unfallkommission dabei gewesen – und hätten dabei auch vernommen, dass „ein Kreisverkehr zur Verbesserung der Situation beitragen“ würde. Ob sich in dieser Sache nun etwas entwickelt, bleibe abzuwarten. Ähnliches gelte für die Kreuzung Kölner Straße, Bächterhof, Mühlenstraße, wo der Märkische Kreis, wie berichtet, die Vorfahrt ändern möchte. Gegen eine vorfahrtsberechtigte Kölner Straße (zum Bächterhof) hatten sich die Halveraner Politiker aber deutlich ausgesprochen. Auch im Planungsausschuss kam die Forderung auf, die Kreisvertreter mögen sich erst einmal das Verkehrsgeschehen während der Hauptverkehrszeiten ansehen, bevor sie entscheiden.

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