Bernd Grumme ist nun Gemeindeleiter

Bernd Grumme – mit seiner Familie – ist der Nachfolger von Klaus Kaltenborn (links) und damit Leiter der Neuapostolischen Gemeinde Halver. Er wurde am Donnerstag im Rahmen eines Festgottesdienstes in sein Amt eingeführt.

Halver - Bernd Grumme ist neuer Gemeindeleiter und Vorsteher der Neuapostolischen Kirchengemeinde Halver. Im Rahmen eines Festgottesdienst wurde er am Donnerstag von Apostel Wolfgang Schug in sein Amt eingeführt.

Der 49-jährige Grumme kam im Jahr 2005 von Bremen nach Hagen und engagierte sich in der Gemeinde in Hagen-Wehringhausen insbesondere im Jugendbereich. Auch die Gemeinde in Halver besuchte er einige Male. Wehringhausen habe er mit ein bisschen Wehmut verlassen, räumte er jetzt ein. „Aber ich gehe mit großer Vorfreude an die neue Aufgabe heran“, betonte er.

Als Gemeindeleiter möchte er, dass sich jedes Mitglied der Gemeinde, egal welchen Alters, wahrgenommen und angenommen fühlt. Dass ihm das gelingen wird, davon sind die Gemeindemitglieder offenbar überzeugt. Denn im Anschluss an den Festgottesdienst, an dem auch Bürgermeister Dr. Bernd Eicker und Vertreter der anderen Halveraner Kirchengemeinden teilnahmen, war es jedem Gemeindemitglied ein Anliegen, ihn und seine Familie persönlich zu begrüßen.

Der Amtseinführung Grummes ging die Verabschiedung von Klaus Kaltenborn, der bisherige Gemeindeleiter, durch Schug voraus. Kaltenborn, so blickte Schug zurück, stand 25 Jahre lang an der Spitze der Neuapostolischen Gemeinden, zunächst in Brügge, dann in Priorei und in den vergangenen acht Jahren in Halver.

„Du hast eine tiefgläubige Gemeinde um dich versammelt. Du hast es geschafft, durch deine liebevolle Art, die Gemeinde zu erhalten“, würdigte Wolfgang Schug Kaltenborns Verdienste. „Mit deinem tiefen Gottvertrauen hast du die Herzen der Geschwister angesteckt“, fügte der Apostel hinzu.

Das Vertreten des apostolischen Glaubens sei dem scheidenden Vorsteher stets wichtig gewesen. „Gottvertrauen hat nichts mit alter Schule, sondern mit frischem Denken zu tun“, so Schug weiter. „Du magst fühlen, dass die Gemeinde dir dankbar verbunden ist“, schloss Schug.

Von Ursula Dettlaff

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