Minigolf: SSC Halver plant Indoor-Anlage in der Stadt

Halver - Kleiner Verein und große Pläne: Der SSC Halver plant konkret den Betrieb einer Indoor-Miniaturgolf-Anlage.

Geeignete Räume hat man mitten in der Stadt gefunden: im früheren Brücken-Markt im Bereich Helle/Berliner Platz. Im hinteren Bereich der Immobilie hat der Sterngolf-Sportclub Halver bereits geprüft, ob man dort eine solche Anlage installieren könnte, bestätigt Vorsitzender Klaus Zeisler auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers.

Zur Verfügung stünden dort 500 Quadratmeter, ausreichend für 18 Bahnen mit einer Länge von jeweils sechs Metern. Der SSC Halver würde bei Realisierung des Vorhabens über die einzige turniertaugliche überdachte Anlage in ganz Nordrhein-Westfalen verfügen. „Eine tolle Geschichte“ nennt Bürgermeister Michael Brosch das Projekt des rund 40 Mitglieder starken Vereins. „Ich bin überzeugt, die schaffen das“, freut sich Brosch über das zusätzliche Angebot in der Stadt, denn laut Plan soll die Anlage allen interessierten Bürgern zur Verfügung stehen. Denn über den Eintritt muss der SSC Halver letztlich auch Miete und Nebenkosten refinanzieren.

Vorgesehen ist, dass der Verein die Bahn in eigener Regie ohne fremden Pächter betreibt und sich damit auch Trainingsmöglichkeiten erschließt, wenn das Wetter auf der Karlshöhe keinen Spielbetrieb möglich macht. Zwischen 15 und 21 Uhr könnten die Betriebszeiten liegen, so die derzeitigen Überlegungen im traditionsreichen Halveraner Club. Der Bestand der Anlage Karlshöhe sei von der neuen Bahn nicht berührt, erläutert Zeisler weiter.

Günstiger Umstand für den SSC Halver ist zudem, dass er keine teure und nagelneue Anlage beschaffen muss. Zwei Mitglieder hätten die erforderlichen Bahnen aus einer stillgelegten Anlage in Dortmund erworben, die der Verein im Erfolgsfall übernehmen würde. Über die finanziellen Rahmenbedingungen und einen erforderlichen Kredit werde man in Kürze mit einem führenden Geldinstitut sprechen, erklärt Zeisler weiter, der auf Unterstützung und Sponsoren auch aus der Halveraner Bürgerschaft hofft. Auch dem Stadtsportverband habe man das Modell bereits vorgestellt.

Für Brosch interessant wäre dabei neben der Behebung eines innerstädtischen Leerstands ein weiterer Aspekt: Mit dem neuen Jugendcafé Aquarium praktisch Tür an Tür könnte sich eine interessante Symbiose ergeben. „Das Jugendcafé hat doch eine super Küche“, überlegt der Bürgermeister bereits.

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