Zeitgenössische Fotografie trifft alte Kameratechnik

Der Fotoverein Halver stellte sich im Rahmen der Ausstellung im Heimatmuseum den Besuchern vor. Auch neue Mitglieder sind dort jederzeit willkommen.

Halver - Moderne begegnet Vergangenheit, zeitgenössische Fotografie trifft alte Kameratechnik: Im Kontext alter Kameras, die ein Stück Fotogeschichte spiegeln, stellt der Fotoverein Halver 26 Arbeiten von 9 Fotografen im Heimatmuseum aus.

Von Monika Salzmann

Stimmungsvolle Landschafts- und Naturaufnahmen, Porträts, Industriebilder, Makroaufnahmen, Astrofotografie und mehr ist zu sehen. Ein breites Spektrum an Fotografie deckt die kleine Ausstellung ab. Den jungen Verein, der gerade sein einjähriges Bestehen gefeiert hat, sowie seine Aktivitäten stellte Heinz-Peter Wettlaufer (erster Vorsitzender) den zahlreich erschienenen Besuchern am Donnerstag bei der Eröffnung der Ausstellung vor. Als besondere Gäste begrüßte er bei der Vernissage Bürgermeister Dr. Bernd Eicker und Regina Reininghaus, erste stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt und selbst ausstellendes Mitglied im Verein. Sein Dank galt Peter Bell (zweiter Vorsitzender des Heimatvereins) und Rudi Olson, der „guten Seele“ des Heimatmuseums, für die Möglichkeit, erstmals im Museum auszustellen. Peter Bell habe viel für den Verein getan, sagte Wettlaufer.

An Aktivitäten des Vereins, wie die Fotoaktion beim Halveraner Herbst und das daraus entstandene Wappenbild der Stadt, erinnerte er. „Mit Lupe können sich die Leute erkennen“, erklärte der Vorsitzende. Von der Richtigkeit seiner Aussage konnten sich die Besucher an Ort und Stelle überzeugen.

Es sei das Bestreben des Heimatmuseums, neben Historischem auch die Moderne zu zeigen, ergänzte Bell seine Ausführungen. „Moderne Bilder und alte Kameras.“ Die älteste Kamera, die in der Ausstellung zu sehen ist, kam 1948 auf den Markt. Zum Teil gehören die alten Apparate zum Bestand des Museums, zum Teil stammen sie aus Privatbesitz. Der Bürgermeister freue sich, dass der Verein auf diese Weise Kunst und Kultur in die Stadt bringt. „Kunst und Heimat gehören zusammen“, sagte Eicker.

Bis Mitte April sind die Arbeiten der heimischen Fotografen im Heimatmuseum zu sehen. Dass alle mit Herzblut bei der Sache sind, zeigt jedes Bild. Handwerkliches Know-how und jenen untrüglichen Blick fürs Motiv, das passende Licht und die richtige Perspektive bringen alle mit. Ein Schuh – schmutzverkrustet – erzählt da seine Geschichte und lässt unwillkürlich an berühmte Zitate aus der Welt der Malerei (van Gogh) denken. Schummriges Licht taucht Bäume, die sich im Wasser spiegeln, in eine warme, stimmungsvolle Atmosphäre. Mit Tele fotografiert, kommt der Mond ganz nahe. Jedes Bild hat seinen Charme.

Auch neue Mitglieder sind dem 15-köpfigen Verein, der sich jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat ab 19 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirche trifft, willkommen.

Nähere Auskünfte erteilt dazu Heinz-Peter Wettlaufer unter den Telefonnummern 0 23 53 / 1 32 12 oder 01 57 / 34 72 61 55 sowie per E-Mail an heinz.wettlaufer@googlemail.com.

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