„Schrecksekunde“

Halver: Feuerwehrmann verletzt sich bei Gewitter-Einsatz

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Die Gullis entlang der B 229 bei Schwenke sind nach dem Unwetter mit Geröll und Matsch gefüllt.

Halver - Mit voller Wucht traf eine Gewitterfront am Dienstag Teile Nordrhein-Westfalens. Auch Halver blieb vom Unwetter nicht verschont. Mehrfach rückten Feuerwehr und Polizei aus. Am Tag danach ziehen die Einsatzkräfte Bilanz.

Bereits um 15.20 Uhr musste die Feuerwehr ausrücken, als die ersten Ausläufer des Unwetters über Oberbuschhausen zogen. Dort war ein Baum auf die Straße gestürzt. 

Zwischen 16 und 17 Uhr gingen dann die meisten Notrufe ein. „Da kam die Welle, die Meldungen sind fast gleichzeitig eingegangen“, sagt Wehrleiter Stefan Czarkowski. 

Wasser flutet Keller

An der Rader Straße in Schwenke war ein Hang in Bewegung geraten. Das Gleiche passierte an der Straße Hefendehl, wo zudem ein Keller vollgelaufen war. Auch an den Straßen Eschen, Höhenweg und Beverstraße stand Wasser im Keller. 

„Bei den meisten, bei denen Wasser in den Keller gelaufen ist, hat das auch das Erdreich mitbewegt. Es wurden dort kleine Gräben gezogen, damit das Wasser, wenn es noch einmal regnet, nicht wieder den gleichen Weg nimmt“, erläutert Czarkowski. 

Auf der B 229 kam es außerdem zu einem Verkehrsunfall, als ein Fahrer versuchte, seinen Wagen wegen der Vollsperrung zu wenden. Dabei kollidierte er mit einem anderen Fahrzeug . Glücklicherweise blieb es nur bei einem Sachschaden, heißt es von der Polizei. 

Aufräumarbeiten dauern an 

Der Einsatz für die Retter war durchaus heikel: „Wir hatten leider einen verletzten Feuerwehrmann, der beim Auspumpen eines Kellers ausgerutscht und auf den Rücken gefallen ist. Das war schon eine Schrecksekunde für uns“, erinnert sich Czarkowski. Der verletzte Feuerwehrmann sei zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht worden. Inzwischen hat er dieses aber wieder verlassen. 

Das Bild, das sich am Mittwoch noch an der B 229 bot, ließ erahnen, was dort am Tag zuvor passiert war: Große Teile des Fahrbahnrands waren noch immer von Erdresten und Geröll bedeckt. Zwar war die Straße wieder problemlos befahrbar, die Aufräumarbeiten dauerten allerdings noch an. Schließlich hatten die Erd- und Geröllmassen die Gullis am Straßenrand komplett gefüllt.

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