Zufrieden mit dem Weihnachtsmarkt

+

Halver - Der 30. Weihnachtsmarkt der Stadt Halver ist Geschichte – einen Abend und zwei Tage lang strömten in Summe einige Tausend Besucher über das neue Weihnachtsmarktgelände in der Bahnhofstraße und rund um den Kulturbahnhof. Soweit, so gut. Doch wie lautet das Fazit der Veranstalter?

„Von den Standbetreibern, mit denen ich gesprochen habe, habe ich positives Feedback erhalten. Sie waren mit ihren Umsätzen zufrieden“, sagt Kai Hellmann vom Fachbereich Bürgerdienste, der mit der Organisation des Marktes betraut war.

Man habe bei der Suche nach dem Veranstaltungsort eine geografische Einheit bilden wollen. Im Vorjahr sei diese durch die verschiedenen Standorte auf dem Sparkassenvorplatz, an der Bahnhofstraße, zwischen und in den Schieferhäusern nicht gegeben gewesen. Der neue Standort habe die Planungen sogar etwas erleichtert: „In diesem Jahr sind zwei Standbetreiber dem Weihnachtsmarkt ohne Absage ferngeblieben. Diese Tatsache hätte die Planungen in 2015 erheblich stärker beeinträchtigt. So konnte ich relativ einfach einen neuen Plan entwerfen“, berichtet Hellmann.

30. Halveraner Weihnachtsmarkt

Er schätzt, dass in Summe rund 8000 Besucher vor Ort waren. Ein Teil davon, das habe sich im Gespräch ergeben, hätte sich auch Kunsthandwerk-Stände im Außenbereich gewünscht – und nicht ausschließlich im Saal des Kulturbahnhofs. „Das versuchen wir im nächsten Jahr anzubieten. Das Problem ist jedoch, dass die meisten Kunsthandwerk-Händler schon auf Weihnachtsmärkten vertreten sind, die länger als ein Wochenende dauern.“

Das Vertrauen in den gewählten Standort ist groß. Deswegen sollen die künftigen Märkte weiter an der Bahnhofstraße und im Bereich des Kulturbahnhofs stattfinden. „Die Überlegungen gehen dahin, dass wir die Beleuchtung in diesem Bereich ausbauen.“ In welcher Form, das steht noch nicht fest. Was jedoch feststeht: Für Hellmann, der im Mai dieses Jahres mit den Planungen begann, ist das Kapitel Weihnachtsmarkt 2016 noch nicht geschlossen: „Jetzt muss ich erst mal viele Rechnungen bezahlen. Gema, Mark E, da sammelt sich einiges an.“

Angesammelt hat sich auch ein Geldbetrag in der Kasse des Heimatvereins, der während des Marktes Glühwein und Waffeln verkaufte. „Unsere Einnahmen liegen über denen aus dem Vorjahr. Der Umsatz durch den weißen Glühwein war sensationell“, sagt 1. Vorsitzender Wilhelm Helbert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare